6 Tage Ísland Roadtrip – Snæfellsnes über Reykjavík bis Reykjanes

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6 Tage Ísland
Roadtrip – Snæfellsnes über Reykjavík bis Reykjanes

Wer sich überlegt, einen Roadtrip in Ísland durchzuführen, der kommt um die Halbinsel Snaefellsnes nicht drum herum. Sneafallsnes nennt man auch gerne das “kleine” Island. Hier auf der Halbinsel kommt alles vor, was ihr auch im gesamten Island finden würdet. Lava, Lava Höhlen, Canyons, Vulkane, Gletscher uvm. Was wir hier während unseres 6 Tage Ísland Roadtrip – Snæfellsnes über Reykjavík bis Reykjanes erlebt und gesehen haben, das zeigen wir euch hier in diesem Roadtriptrip Artikel.

 

Für unseren 6 Tage Ísland Roadtrip – Snæfellsnes über Reykjavík bis Reykjanes haben wir einen Mietwagen von Sunnycars* ausgewählt. Eigentlich fiel die Wahl auf einen Hyundai I20, vor Ort erhielten wir aber einen Suzuki Swift AWD. Dazu aber gleich mehr.

Unsere Reise startete wie gewohnt vom Flughafen Frankfurt aus in Richtung Keflavik. Der Flug mit Icelandair war wie immer sehr angenehm (->mehr darüber in diesem Artikel – folgt)

Am Flughafen Keflavik angekommen, wurden wir direkt nett von der Icelandair Hekla Aurora 757-200 im besonderen Delivery empfangen. Gesehen haben wir sie bisher nur einmal im dunklen.

 

Die Koffer waren auch direkt auf dem Band und wir konnten durch den Zoll in die Ankunftshalle.

 

1. Tag vom 6 Tage Ísland Roadtriptrip – Snæfellsnes über Reykjavík bis Reykjanes

Empfang des Sunnycars Mietwagen

Um unseren Mietwagen abzuholen mussten wir an den Budget/Avis Schalter in der Ankunftshalle. Leider kamen zu unserer Zeit viele Maschinen gleichzeitig bzw. leicht zeitversetzt an und so war es doch sehr voll.

Eigentlich geht der Empfang auch sehr schnell. Nach knapp 30min Wartezeit war ich an der Reihe und konnte meinen Wagen in Empfang nehmen. Der Papierkram dauerte keine 5min und schon hatte ich den Schlüssel in der Hand. Für einen Suzuki Swift. Eigentlich sollte es ein anderen Auto sein, aber wir waren froh, dass wir den Swift hatten.
Der Swift war ein wenig höher gelegt, als die anderen Kleinwagen, die wir auf dem Parkplatz gesehen haben. Für unsere Tour sollte es aber perfekt sein, da man auch die etwas ungewohnten Straßen mit dem Auto mühelos fahren konnte. Kleinere und auch größere Löcher führen nicht zwangsläufig zu einem Aufsetzen des Unterbodens. Und nicht jede Straße in Ísland ist geteert. Gerade die kleineren sind meist Schotterstraßen.

 

Fahrt nach Kopareykir

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Die erste Fahrt oder der erste Weg führte uns vom Flughafen Keflavik bis auf die 2 1/2 Stunden und entfernte bei Reykholt liegende Sheep&Horse Farm Kopareykir von Rebecca. Dort haben wir uns für die erste Nacht einquartiert, um dann den Weg weiter nach Hellnar, Snæfellsnes zu fahren.

Das war auch wirklich gut so, da wir an diesem Tag einen Sturm über der Westküste Islands hatten, der immer wieder Starkregen, aber vor allem sehr viel Wind parat hatte.

So konnten wir die Aussicht aus unserem Ferienhaus genießen, so lange die Sonne schien und dann dem Wetterwechsel live zu sehen. Zuerst gab es einfach nur Sonne, dann Regen mit Schnee und viel, sehr viel Wind.Das interessanteste für uns war eigentlich aber, dass es nicht dunkel geworden ist.

Bild 1: 22 Uhr – Bild 2: 23 Uhr

Zwar gibt es noch keine Mitternachtsonne, aber richtig dunkel wird es nicht mehr.

An diesem Abend wäre daraus eh nichts geworden.

Am nächsten Morgen gab es, wie beim letzten Mal, Frühstückseier aus der eigenen heißen Quelle.

Und das bei Starkregen und heftigem Wind. 8 Minuten brauchen die Eier in der Quelle, um perfekt zu werden. 

8 Minuten, in der die Hose nass wurde. Nur die Jacke hat alles abgehalten. 

Nach dem Frühstück durften wir noch in den Stall und die kleinen Lämmer der Farm angucken, streicheln und sogar auf den Arm nehmen. 

 

Es hieß dann leider wieder Abschied nehmen. Aber wir kommen wieder. 

2. Tag des 6 Tage Ísland Roadtrip – Snæfellsnes über Reykjavík bis Reykjanes

Die Halbinsel Snæfellsnes

Unsere Fahrt bis nach Hellnar und den Snaefelljoküll

 

Wie sollte es anders sein, der Tag startete mit starkem Wind und viel Regen. Wir fuhren also fast durchgehend im Regen in Richtung Hellnar. Die komplette Bergkette, die uns rechts von der Straße folgte, war kaum zu erkennen, so tief hingen die Wolken. Die Wellen auf der linken Seite preschten nur so gegen die Klippen oder an den Strand. Gemütlich geht anders. Wir hofften natürlich darauf, dass es besser werden würde. So wäre der Roadtriptrip defintiv ins Wasser gefallen.

Aber rund 30km vor Hellnar erreichten wir die Kirche von Búðir und es klärte langsam auf. Und der Regen hörte endlich auf.

 

Die schwarze Kirche von Búðir

So konnten wir die schwarze Kirche von Búðir besichtigen und einen kurzen Ausflug über die Dünen zum Strand machen.

Die Kirche gibt ein tolles Fotomotiv ab und es wundert mich nicht, warum hier so viele Menschen anhalten, um Fotos zu machen.

Allerdings kann ich es nicht nachvollziehen, wie man über den angrenzenden Friedhof stolzieren kann, sich jedes Grab anguckt und grinsend ein Foto mit den Grabsteinen machen kann.

Von der Kirche kann man einen Wanderweg entlang die Südküste bis nach Hellnar laufen, oder auch nur bis zur Düne oder Klippe und dem Meer einfach zu sehen. Durch den starken Wind kamen noch ein paar schöne große Wellen an und preschten gegen die schwarzen Klippen.

Unser Weg führte aber noch ein bisschen weiter. Aber halt, da war doch noch etwas die Straße entlang, bzw. kurz vor der Kirche.

 

Der Bjarnarfoss

Ok, es ist jetzt nichts Besonderes mehr, einen Wasserfall am Straßenrand oder allgemein in Island zu entdecken. Aber imposant ist es trotzdem immer wieder. Gerade wenn man auch nah genug an den Wsserfall fahren kann. So war dieser Stopp obligatorisch. Man kann auch zu dem Wasserfall laufen. Der Weg ist nicht weit, aber wir hatten noch etwas Fahrt bis zum Hotel.

Aber dann mussten wir doch noch einmal anhalten.

 

Die Snaefellsáss Statue und das Gatklettur

In der kleinen Stadt Arnarstapi hat man gleich mehrere Sehenswürdgkeiten.

Die Bárdar Saga Snæfellsás Statue ist ein aus Natursteinen gebauter Vikinger in Übergröße.

Sehr schönes Fotomotiv und Ausgangspunkt, um zu den schönen Klippen am Meer zu gelangen. Hier finden sich im Moment viele Natur- und Vogelfotografen ein, da die Vögel hier brüten und nisten.

Das Gatklettur ist ein natürliches Tor aus Felsen an der Küste von Arnarstapi. Entlang der Küste kann man ein wenig umher wandern und die schöne Küste bestaunen und fotografieren. Wer möchte, kann von hier aus auch bis nach Hellnar wandern.

 

Die Ankunft in Hellnar und Rundfahrt um den Snæfelljoküll

Wir checkten kurz ins Fosshotel Hellnar ein und machten uns auf den Weg um den Snæfelljoküll. Das Wetter war nämlich so schön, dass man die Zeit einfach nutzen musste. Außerdem war es ja noch lange hell.

Lóndrangar – Rock Cliffs

Kurz hinter Hellnar gibt es einen tollen Aussichtspunkt, an dem man eine Formation von Klippen fotografieren kann. Es wirkt etwas skurril und der Sage nach sind hier 2 Trolle, Mann und Frau, während einer Diskussion, die bis zum Sonnenaufgang dauerte, zu Stein erstarrt. Die andere Version ist ein wenig anders. Aufgrund von Lava, Wind und Meerwasser soll diese Formation entstanden sein.

Welche nun stimmt, dass könnt ihr selbst bestimmen.

 

Djúpalónssandur Beach

Einen Abstecher zur Südwestlichen Küste bei Djúpalónssandur sollte man auf jedenfall machen. Nicht nur wegen dem atemberaubenden Strandabschnitt in Mitten der Klippen (zum Baden nicht geeignet), sondern auch weil hier noch zwei weitere Besonderheiten auf Besucher warten.

Die erste ist etwas trauriger Art, denn hier ist damals ein britischer Crawler vor der Küste gesunken. Diverse Überreste sind als Warnung und Kulturgut am Strand verteilt geblieben.

Die zweite Besonderheit ist der Wettkampf mittels Steinen, der hier stattgefunden hat, um an Bordvon Schiff eine bestimmte Postion inne zu haben. Dafür gab es 4 verschiedene Steine mit unterschiedlichen Gewichten, von 25kg – 150kg.

Und dann ging es weiter in den Norden der westlichen Küste in Richtung Ólafsvík.

 

Der Strand Skardsvík

Aber wie sollte es anders sein. Es fing wieder an zu regnen, und es sollte auch nicht mehr aufhören bis nach Hellnar. So hielten wir noch an der Küste von Skardsvík an und machten bei Wind und Regen ein paar Bilder, bevor wir weiter in Richtung Ólafsvìk fuhren und wieder zum Hotel zu kommen. Leider hörte hier der Regen nicht mehr auf und wir beendeten den ersten Roadtriptrip Tag mit einem tollen Essen im Fosshotel Hellnar und einem Spaziergang am alten Hafen von Hellnar, unterhalb des Hotels.

 

 

3. Tag – 6 Tage Ísland Roadtrip – Snæfellsnes über Reykjavík bis Reykjanes

Tag 3 des 6 Tage Ísland Roadtrip

Am dritten Tag auf der Halbinsel Snæfellsnes wurden wir von einem wolkenlosen Himmel mit reichlich Sonnenschein aufgeweckt.
Nach einem guten Frühstück im Fosshotel Hellnar ging es für uns in Richtung Norden der Halbinsel.
Auf der Fahrt in Richtung Straße 54, die über die Bergkette in den Norden der Halbinsel führt, hatten wir ein tolles Panorama auf die südliche Halbinsel. Die Luft war klar und wir hatten einen herrlichen, weiten Blick.

Verwundert waren wir darüber, dass die Berghänge mit leichtem Schnee bedeckt waren.
Da hat der Regen sich in der Nacht wohl in Schnee verwandelt.

Kurz vor der Abzweigung hieltwir an einem Parkplatz an. Die Aussicht war, im Gegensatz zu gestern, einfach traumhaft.

Der Snæfellsjökull war fast wolkenlos, nur am Gipfel sammelten sich ein paar Wolken und hängen dort fest.

Aber weiter geht es über den kleinen Pass. Auch hier zeigte sich das isländische Wetter von gestern Nacht. Es lag überall Neuschnee und wir waren ja nicht wirklich hoch. Das Panorama von hier mit Schnee, Sonne und dem Blick auf das Meer ist schon verdammt genial.

Die 54 fuhren  wir nun im Norden weiter und hielten erneut an einem Parkplatz an. Neuer Parkplatz, neue Sicht.

Und die bescherte uns einen Ausblick auf die Westfjorde. Ein toller Anblick.

 

Unser eigentliches Ziel war nun in greifbarer Nähe.

Der Kirkjufell und Kirkjufellsfoss

Viele werden den einzigartigen Berg von wunderschönen Bildern aus dem Netz kennen. Ob mit Sonnenuntergang oder mit Nordlichtern, der Kirkjufell bietet ein einzigartiges Fotomotiv.

Wir waren relativ früh am Berg und es war schon einiges los hier am Parkplatz. Der Kirkjufell war leicht gepudert vom Schnee. Ende Mai sicherlich auch ein gutes Foto.

Ein Abstecher hier hin lohnt sich auf jedenfall. Es ist ein toller Berg, wenn auch nur von einer Seite etwas besonderes. Aber es ist wie ein kleines Wahrzeichen der Halbinsel.

Am Kirkjufellsfoss stauten sich die Fotgrafen, um ihr perfektes Foto zu machen. Leider schert die meisten dieser “Fotografen” die Absperrungen nicht und so wurde aus jedem Winkel fotografiert. Auch uns versuchte man zu verscheuchen, damit ihr Foto keine Menschen auf dem Bild hat, aber ich war selber dabei zu fotografieren – allerdings auf dem vorgegebenen Weg

Fettnäpfchen – No Drone Zone am Kirkjufellsfoss und dem Parkplatz

Mir ist dann aber auch ein Fehler unterlaufen. Direkt am Wasserfall gab es ein Hinweisschild auf eine No Drone Zone, ich startete sie aber direkt am Parkplatz, da dort auf dem Weg zum Wasserfall nichts ausgeschildert war. Die Drohne flog ich aber über die Straße zum Berg und in die erlaubte Höhe von 120m. Weit weg vom Wasserfall.
Als ich die Drohne wieder landen wollte, kam eine aufmerksame Touristin auf mich zu und teilte mir, wenn auch in einem sehr forschen Ton, mit, dass hier eine No Drone Zone sei. Ich verwies auf das Schild oben am Wasserfall und das hier nichts stehen würde.
Nach dem wir wieder ins Auto steigen und wegfahren wollten, konnte ich das Schild erkennen. Das war allerdings so angebracht, dass wenn jemand davor parkt, niemand es sehen kann. Und wir konnten es jetzt sehen, da jemand gerade ausparkte.

Berserkjahraun – Mit dem Auto durch das Lavafeld

Vom Kirkjufell fährt man nun durch die Stadt Grundarfjördur und weiter über die Brücke am Kolgrafarfjördur. Kurz danach gibt es eine Abzweigung nach rechts, die aber auch mit einem Schild für Sehenswürdigkeiten gekennzeichnet ist.

Wir wussten nicht, was uns hier erwarte würde, aber wir hatten eine grandiose Fahrt durch ein riesiges Lavafeld.

Das Berserkjahraun.
Laut Wikipedia entstand das Lavafeld aus einer Kraterreihe des Ljósufjöll-Vulkansystems vor ca. 4000 Jahren.

Es jedenfalls sehr beeindruckend, wie viel und wie sich die Lava hier ihren Weg gesucht hat und was für ein bizarren Anblick dieses Lavafeld bietet.

Das Lavafeld kann über die Straße von eigentlich jedem Auto durchfahren werden. Größere Löcher gibt es nicht. Wer allerdings etwas Sorge bei kleinen und tieferen Mietwagen hat, der sollte sich die Strecke immer genau angucken und wie wir, auch mal bei großen Pfützen aussteigen und die Tiefe messen.

In dem Lavafeld gingen wir kurz an einem kleinen Fuß spazieren und fuhren dann durch das Lavafeld zur Hauptstraße.

Rückfahrt zum Hotel und die Raudfeldsgjá Schlucht

Kurz vor unserem Hotel befindet sich die Raudfekdsgjá Schlucht. Diese ist über einen Parkplatz und etwas leichterer Wanderung erreichbar.

Leider lag aber im Eingang noch so viel Schnee, der dabei war zu schmelzen und somit pappig und rutschig war, dass wir darauf verzichteten, weiter in die Schlucht zu klettern.
Andere waren zwar schon etwas weiter geklettert, aber während der kurzen Unterhaltung mit einem anderen Touristen sagte dieser, dass es einfach zu gefährlich sei.

Manchmal soll es einfach nicht sein und für ein Foto riskiere ich sicher keine Verletzungen oder mehr.

Am Hotel angekommen stellten wir das Auto ab und genossen unten am alten Hafen einfach nur das schöne Wetter bei einer Weißweinschorle.

Tag 4 – 6 Tage Ísland Roadtrip – Snæfellsnes über Reykjavík bis Reykjanes

 

Nun, irgendwann muss man auch diese Gegend wieder verlassen. Gerade bei kurzen Roadtrips in Island ist das Programm etwas straffer. Aber wir haben viele schöne Gegenden und Dinge gesehen. Wir würden sicherlich nochmal wieder nach Snæfellsnes kommen, aber dann im Winter.

So fuhren wir die Straße 54 in Richtung Borganes. Nach gut einer Stunde hielten wir aber noch einmal an.

Gerðuberg Klippen

Auf der Hinfahrt haben wir das aufgrund des Dauerregens total übersehen. Auf der Rückfahrt habe ich diesen Halt im Navi direkt eingespeichert.

Der Gerðuberg ist aus geflossener basaltischen Lava entstanden, die vom Meer abgekühlt, in sehr gleichmäßig verlaufenden Säulen erstarrt ist. Diese sind zwischen 1 und 1,5 m breit und 7 bis 14 m hoch. (Quelle Wikipedia)

Ein Abstecher lohnt sich, da man von der Straße 54 nicht weit fahren muss.

LAndbrotalaug Hot Springs

Da wollte ich doch unbedingt in den Hot Pot hüpfen. Aber bei Starkregen und starkem Wind überlasse ich das doch anderen.

So gibt es für mich nur noch eins, ich muss hier nochmal hin. Leider hatten wir auf der Hin und nun auch auf der Rückfahrt Pech mit dem Wetter.

Reykjavik – Shoppen, Essen und Trinken

Nach dann doch länger Fahrt von Hellnar bis nach Reykjavik, waren wir froh endlich im Fosshotel Raudara angekommen zu sein.
Hier haben wir schon 2x übernachtet. Damals war es noch ein Best Western und bei zweiten Mal hatte die Fosshotel Kette das Hotel übernommen und langsam umgebaut.
Das lustige an unserer jetzigen Übernachtung war eigentlich, dass wir das gleiche Zimmer wie zu unserem ersten Island Urlaub 2015 bekamen.

Da wir nach der Fahrt ein wenig Hunger hatten, gingen wir direkt ins das Svarta Kaffid.

Dort gibt es die leckere Suppe im Brot, die wir jedes Mal in Reykjavik essen. Lecker, macht satt und bei regnerischem Wetter eh das Beste.

Danach war ein wenig Shopping angesagt und ein Besuch im Hardrock Café.

Dieser Besuch ist natürlich Pflicht für uns. Den Rest des Tages ließen wir langsam ausklingen.

Tag 5 – 6 Tage Ísland Roadtrip – Snæfellsnes über Reykjavík bis Reykjanes

Puffin Tour und Fahrt nach Reykjanes

Den Vormittag verbrachten wir in der Innenstadt und gingen um 13:45 Uhr an Bord des kleinen Schiffes, welches uns zu unseren ersten live gesehenen Puffins bringen soll.
Die Tour habe ich bei GetyourGuide.com gebucht.

Nach kurzer Fahrt aus dem Hafen von Reykjavik erreichten wir die Insel “Akurey”. Dort gibt es eine kleine Papageientaucherkolonie, kurz Puffins.

Und wir haben sie endlich gesehen. Die kleinen süßen Puffins, die bis zu 16 Fuß tauchen können die kleinen.

Hier auf der kleinen Insel haben sie auf jedenfall ihre Ruhe. Ein paar Schiffe mit Touristen, so wie wir, kommen täglich vorbei. Aber das scheint sie nicht zu stören. Man legt ja auch nicht an, sondern kann alles vom Boot aus bewundern.

Leider hatte ich mein anderes Objektiv zu Hause vergessen, so konnte ich die Puffins nicht wirklich gut fotografieren.

Wir blieben einige Zeit vor der Insel und fuhren dann zurück zum Hafen. Aber wir fuhren nicht direkt ein, sondern hatten eine schön Fahrt vorbei an der Skyline von Reykjavik. Vorbei am Solfar und der Harpa. Im Hintergurnd ragte immer die Hallgrimskirkja.

Insgesamt dauerte die Tour knapp 1,5 Stunden.

Fahrt ins Ocean View Guesthouse – Reykjanesbær

Von Reykjavik bis nach Reykjanesbær hatten wir wieder alles, was die Wolken zu bieten hatten. Regen, Sonne, ein bisschen Schnee und dann wieder Sonne.

Nach gut 45 Minuten kamen wir am Gästehaus an und bezogen kurz das Zimmer. Wir wollten ja noch die Halbinsel Reykjanes erkunden.

Reykjanes – Die südliche Halbinsel

Wir fuhren von Reykjanesbær in Richtung Gardur.
Hier ist einfach nur flaches Land. Perfekte Bedingungen für den Flughafen Keflavik.

Nach dem wir Sadgerdi passiert hatten führen wir direkt an der Küste entlang. Immer der Straße 45 folgen. Dabei hielten wir ein paar mal an, um Fotos der zerklüfteten Küste zu machen.


Was uns besonders gut gefallen hat, war eine Kirche hier im Südwesten.

Hvalsneskirkja – schwarze Kirche in Reykjanes

Die kleine Kirche Hvalsneskirkja wurde 1887 aus den Steinen der Gegend erbaut.

Mit dem Meer im Hintergrund bietet diese Kirche ein sehr tolles Fotomotiv. Wir wollten aber weiter, schließlich war es schon spät geworden und wir hatten noch ein paar Dinge auf unserer Liste. Roadtrips können einen schon manchmal etwas hetzen. Aber wir hatten ja auch das Problem, dass uns ein Tag genommen worden ist. Icelandair hatte den zweiten Flug nach Frankfurt gestrichen und so sind wir gezwungen, einen halben Tag eher Heim zu fliegen. Leider änderten sich dadurch auch unsere Reykjanespläne.
Wir fuhren nun weiter auf der 45 und so kommt man automatisch zu einem der kleinen Höhepunkte in Reykjanes.

Miðlína – Die Brücke zwischen 2 Kontinenten

Dass Island auf 2 Kontinentalplatten liegt, dürfte den meisten ja bekannt sein. Island war in den letzten Monaten und Jahren ja immer wieder Bestandteil von Reportagen, Blogsbeiträgen usw. Also werde ich euch sicher nicht mit noch mehr Fakten nerven.

Aufmerksame Blogleser werden unseren Silfra Spalten Beitrag gelesen haben. Dort haben wir zwischen den Kontinentalspalten geschnorchelt. Und ich konnte beide Platten gleichzeitig anfassen.

Hier gibt es die Möglichkeit die beiden Kontinentalplatten über eine Brücke zu betreten. Platten hüpfen.

Die Landschaft ist genial. Es sieht wie eine Kraterlandschaft aus. Wir hatten das Glück, an dem Abend fast alleine hier zu sein.

Einen Abstecher sollte man hier hin auf jedenfall machen, wenn man in der Nähe ist. Die Natur ist wunderbar und hier hat man die tektonischen Platten direkt vor Augen.

 

Dann ging die Fahrt weiter. So waren wir nun im Südwesten der Halbinsel.

Gunnuhver Hot Springs

Dass die Gegend um Reykjanes ein absolut geothermales Gebiet ist, wissen sicher die Meisten. Hier gibt es unter der Erde so viel Bewegung und Hitze, dass sich mehrere Geothermalkraftwerke angesiedelt haben und die Kraft der Erde für die Energieerzeugung nutzen.
In der Nähe eines Kraftwerks liegt die Gunnuhver Hot Springs. Ein großes Gebiet mit thermaler Aktivität. Das Wasser sprudelt hier mit einer Temperatur von bis zu 100 Grad aus der Erde.

Hier wird jedem dringend empfohlen, nicht die Absperrungen zu überwinden.

Ich liebe es, wenn die Erde dampft, sprudelt und nach Schwefel riecht.

Aber es war dann auch Zeit für uns, in Richtung Gästehaus zurück zu fahren. Wir hatten noch nichts gegessen und wollten den letzten Abend noch genießen.

Vorbei an Grindavík – 1. Nordlichtsichtung 2015

Wir fuhren vorbei an dem Ort, wo wir 2015 unsere ersten Nordlichter gesehen haben. Das war schon interessant, das Ganze einmal im hellen zu sehen.

Den Abend verbrachen wir in einem Restaurant in Reykjanesbær.

Tag 6 – 6 Tage Ísland Roadtrip – Snæfellsnes über Reykjavík bis Reykjanes

Fahrt zum Flughafen und Abgabe des Mietwagens

Unser Gästehaus lag 13 Minuten vom Flughafen entfernt. Eine perfekte Entfernung für einen Flug früh morgens.
Den Mietwagen mussten wir bei Avis/Budget abgeben. Dafür gibt es einen eigenen Bereich. Nach gut 5 Minuten der Überprüfung war das Auto abgegeben und ich würde mit dem Shuttle zum Terminal gebracht.

Melina hat uns in der Zeit schon eingecheckt. Ich hatte sie vorher schon am Terminal abgesetzt.

Morgens ist hier einfach die Hölle los. Die meisten WOW Air Flieger sind zwar schon raus, aber es gibt jetzt Flüge in jegliche europäische Stadt mit Icelandair.

Unser Rückflug ging um 07:25 Uhr nach Frankfurt. Und so mussten wir Ísland leider wieder verlassen. Mit der Gewissheit, wir kommen bald wieder. Die Flüge und Hotels sind schon gebucht. Das macht das Ganze ein wenig einfacher.

 

 

 

*der Roadtrip wurde von der Fa. sunnycars und von der sheep&horse Farm Kopareykir in Form einer Kooperation unterstützt

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Comments

  1. Sehr cooler Artikel!
    Da ich kürzlich auch in Island war, kommen da einem schöne Erinnerungen hoch….
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Marc

    1. Danke sehr.
      Und das freut mich, dass da direkt wieder schöne Erinnerungen hoch gekommen sind.

      Viele Grüße

      Sebastian

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