Der Apollo Tempel in Side und das Amphitheater von Aspendos

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Römische Geschichte in Side und Aspendos*

Zuerst fuhren wir die Stadt Side an. Für viele deutsche Touristen ist die Stadt in der Provinz Antalya nicht unbekannt- ist sie doch für viele Reiseziel Nr. 1.

Was viele aber vielleicht nicht wissen, hier gibt es massig archäologische Funde aus u.a. der römischen Zeit und viele Dinge sind Bestandteil der Region seit fast 2000 Jahren. So auch der Apollo Tempel.

Das Amphitheater von Side steht in der Nähe der Einkaufsstraße und des Hafens.

 

Apollo Tempel

 

Für viele ist aber der Apollo Tempel direkt am Meer eher Anziehungspunkt. Dieser Tempel ist frei zugänglich und begehbar.

Er ist zwar nur teilweise rekonstruiert worden, aber man kann sich die Ausmaße sehr gut vorstellen. Eine tolle Baukunst, die die Römer früher schon beherrschten.

Die Liebe zum Detail, die damals an den Tempeln und öffentlichen Gebäuden an den Tag gelegt worden sind, sind einfach beeindruckend.

Man muss sich ja auch einmal vorstellen, dass die Marmorsteine und Säulen nicht rund aus dem Berg kamen. Diese wurden mit einfachsten Werkzeugen, Handbohrern usw wurde hier absolut tolle Architektur geschaffen.

 

Es gab durch unseren Guide Sahin einen kleinen Exkurs, wie man damals eine Marmorsäule mit dem Sockel miteinander verbunden hatte.
Mittels eines Eisennagels, einer Rinne im Sockel und flüssigem Eisen/Blei wurde eine Verbindung geschaffen, die die Struktur von beidem miteinander verbunden hatte. Simpel aber wirkungsvoll.

Man kann sehen, dass hier auch viel nachgebaut bzw saniert und rekonstruiert wurde. Dennoch verzichtete man darauf, die Gebäude komplett wiederherzustellen.

 

Das Amphitheater von Aspendos – 2000 Jahre eine Bühne der Menschheit

 

Ca. 2000 Jahre prägt das alte Amphitheater schon die Landschaft von Aspendos. Es wurden damals schon Theaterstücke aufgeführt, Wildtier- oder Gladiatorenkämpfe gezeigt. Blut und Schweiß flossen hier über Jahrhunderte und durch Atatürk wurde das Theater wieder hergestellt.

Das Theater bot damals Platz für 15.000 Menschen. Wie viele heute her hineingelassen werden, kann ich nicht genau sagen. Vorführungen finden immer noch in dem Theater statt.

 

Der Eingang des Theaters. Und natürlich muss man vorher Eintritt bezahlen, der bei ca. 5€ liegt.

 

Innen bietet sich ein Bild aus restaurierten Sitzplätzen und 2000 Jahre alten Sitzplätzen. So hat man ein wenig die Vorstellung erlangt, wie man sich damals hat unterhalten lassen.

 

Mitarbeiter in alten Gewändern und Kriegeroutfits animieren die Touristen Fotos mit ihnen zu machen. Die Fotos werden  von Fotografen gemacht.  Kurz vor dem Ausgang können diese angeschaut und erworben werden.

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, sollte es auf der Route liegen oder Teil einer Tour sein.

Ob man nun extra hier ins Landesinnere fahren muss, soll jeder für sich entscheiden.

 

 

 

*Dieser Ausflug wurde durch die Kampagne „Antalya the Destination“ gestellt

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