Ethiopian Airlines – Business Class Flug von Brüssel nach Wien

Ethiopian Airlines – Business Class von Flug Brüssel nach Wien

Für unseren Urlaub auf den Seychellen suchte ich einen guten und relativ preiswerten Flug. Die meisten Preise in der Economy Class ab Deutschland lagen zwischen 800 – 1200€. 
Ob es nur an unserer Reisezeit lag oder wir einfach einen ungünstigen Monat zum buchen erwischt hatten, werden wir wohl nicht erfahren. Aber den Bericht über die Buchung gibt es HIER. Wir hatten also Glück mit einer preiswerten Business Class Buchung ab Brüssel. Ethiopian Airlines – Business Class Flug von Brüssel nach Wien.
Warum nur bis nach Wien, fragen sicher nun einige. Das ist einfach erklärt. Dieser Flug ist ein sog. 5. Freiheit Flug. So kann eine Airline einen Zwischenstop einlegen und dann ihr eigentliches Ziel erreichen.
Für uns hieß es Brüssel – Wien – Addis Abeba. Und den ersten Teil des Fluges gibt es als einzelnen Flugbericht.

Nach unserer Anreise von Siegburg mit einem RE, belgischer Bimmelbahn und IC erreichten wir den Flughafen in Brüssel. Da wir dort noch nie waren, mussten wir uns erst einmal zurechtfinden. Das gelang aber sehr schnell und dann standen wir auch vor unserem Check In von Ethiopian Airlines.

 

Business Class Check In von Ethiopian Airlines

Nun standen wir am Check In von Ethiopian Airlines. Die Dame am Schalter war sehr freundlich, redete aber kaum mit uns. Die Bordkarten erhielten wir nach knapp 5 Minuten. Es wurde uns das Gate und die Boardingzeit erklärt und das wir die Brussels Airlines Lounge nutzen konnten.

Was wieder sehr angenehm war, dass wir den Fast Lane Bereich der Sicherheitskontrolle nutzen konnten und für die Ausreise aus dem Bereich der EU die automatischen Passkontrollen nutzen konnten. So war alles innerhalb von 10 Minuten erledigt.

Den Bericht zur Lounge in Brüssel findet ihr hier:

 

 

Boarding der Boeing 777-200LR

Das Boarding begann unerwartet schon um 18:10 Uhr. Also 10 Minuten vor dem eigentlichen Termin. Wir gingen also nach dem Aufruf in der Lounge runter zum Gate B11, welches direkt unter der The SUITE Lounge lag. 
Die Cloud Nine Business Class hatte ihren eigenen Schalter zum boarden, aber keinen eigenen Finger zum Flugzeug.
Was ich dann seltsam fand war, dass wir im Finger noch die 10 Minuten, die wir vorher aufgerufen wurden, dann dort warten mussten.
Irgendwie komisch, vor allem, weil der Flieger ja seit heute morgen 06:30 Uhr schon in Brüssel stand und hätte schon fertig gemacht werden können.

Nicht wirklich tragisch, aber seltsam.

An Bord wurden wir sehr freundlich von den netten Damen von Ethiopian Airlines empfangen und zu unserem Sitz gelenkt. 

Unsere Sitzplätze waren 2 A/C für den gesamten Flug.

 

Die Sitzplätze in der 777-200LR

Anders als die meisten neuen Flugzeuge oder zumindest die neuen Business Class Anordnungen, hat Ethipoian Airlines in der Boeing 777-200LR eine 2-3-2 Bestuhlung. Für uns als Paar ist die 2er Bestuhlung am Fenster perfekt. Beide haben sehr viel und vor allem einen bequemen Platz, dennoch sitzt man nebeneinander und die ganze Flugzeit zusammen.

Reist man alleine, reicht auch die kleine Abtrennwand nicht aus, um ein bisschen Privatsphäre zu erhalten.
Hat man Pech und sitzt in der dreier Reihe in der Mitte, muss man notfalls immer über andere Passagiere steigen, um zum Gang zu kommen. Das wäre dann der unglücklichste Platz hier in der Business Class.

 

Der Sitzplatz ist ein Lie-Flat Sitz. So kann man die Liegefläche auf fast 180 Grad einstellen und bekommt somit ein gemütliches Bett.

Genau das richtige für einen Nachtfug. Ach da war ja was. Dieser Flug hat einen Zwischenstopp in Wien. Für Start und Landung muss natürlich der Sitz in die aufrechte Position gebracht werden.

Aber auch in den 2 Stunden kann man durchaus in anderen Positionen des Sitzes gemütlich den Flug erleben.

So kann der Sitz in alle möglichen Einstellungen manuell gebracht werden. Manuell heißt, in dem ich selber mit dem Kopf meine Einstellung wähle und keine vorgegebene Einstellung.

Die gibt es aber auch. Lie-Flat – Start- und Landeposition. Man muss diese aber durchgehend drücken.

Am Sitz selber befindet sich natürlich die Fernbedienung für das IFE, ein USB Slot und eine Steckdose. So hat man eigentlich alles, was man für einen langen Flug braucht.

 

Das IFE von Ethiopian Airlines

Das IFE von Ethiopian Airlines bietet viele Filme, Serien, ein paar Spiele usw. Auf unserem kurzen Flug nach Wien nutzte ich aber nur die interaktive Karte. Für mehr hatte ich in dem Moment keine Lust, vor allem auch, da alle Filme auf englisch sind.

Die Fernbedienung ist aber jedenfalls nicht mehr die neuste auf dem Markt. Bedienen lässt sich damit aber alles sehr einfach. Die Tasten reagieren sofort, das Licht und die Servicetaste gehen natürlich auch.

Der Service für die ersten 2 Stunden von Ethiopian Airlines

Kurz vor dem Start wurde uns das Amenity Kit gereicht.
In dem kleinen, doch sehr praktischen Kulturbeutel befindet sich alles, was man an Bord benötigt. Ein Kamm, Zahnbürste und Paste, Lippenbalsam, Schlafbrille uns Socken.

Kurz darauf fragte man uns nach unserem Getränkewunsch.

Wir bestellten einen Champagner, der sehr lecker war.

 

Danach wurde uns noch ein wirklich sehr heißes Tuch gebracht. Was aber eine richtige Erfrischung war.

Nach dem Start wurde unser Menüwunsch abgefragt. Nicht für den Flug bis Wien, sondern schon für die nächste Etappe.

Für den Flug nach Wien gab es einen kleinen Canapes Teller mit dreierlei Sandwhiches. Lachs, Roastbeef mit Pesto und ein belegt mit Gemüseaufstrich.


Nicht viel, dafür aber geschmacklich sehr gut.

Dazu wählten wir beide die äthiopischen Weine. Einmal den roten und weißen. Man muss wirklich sagen, die Weine sind sehr sehr lecker. Davon ab, dass wir nicht einmal wussten, dass es äthiopische Weine gibt überzeugten uns die beiden.

Für den Flug der an Bord mit 1 Stunde und 10 Minuten ausgelegt wurde, war das schon einmal sehr gut.

 

Flugerlebnis

Der Start war gewohnt kraftvoll. Wie man es von einer Triple-7 auch erwartet. Kurz nach dem wir die dicke Wolkendecke über Brüssel erreicht hatten, fing es leicht an zu wackeln.

Auf Reisehöhe war der Flug dann sehr angenehm. Man merkt halt einfach den Unterschied zwischen einem Widebody und einem Narrowbody, wie z.B. A320 oder B737. Da wackelt es sehr selten und wenn, werden nicht gleich die Anschallzeichen angemacht.

Dann waren wir auch schon im Landeanflug auf Wien.

Ein kurzer Stop von ca. 1 Stunde wartete auf uns. Dann sollte es weiter in Richtung Addis Abeba gehen.

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