Ethiopian Airlines – Business Class Flug von Wien nach Addis Abeba

Ethiopian Airlines – Business Class Flug von Wien nach Addis Abeba

 

Wir landeten also auf dem Flughafen in Wien und sollten dort für 1 Stunde stehen bleiben, bis wir unseren Flug weiterführen konnten. Natürlich ist das alles planmäßig und wird als Linienfug jeden Tag durchgeführt. Hier steigen ein paar Passagiere aus und auch ein. Pünktlich sollte unser Ethiopian Airlines – Business Class Flug von Wien nach Addis Abeba starten.
Wir hatten einen 5. Freiheit Flug auch schon einmal ausprobiert. Das ist eine gute Gelegenheit, günstig eine Langstrecken Business Class einer Airline auf einer Kurzstrecke zu testen. HIER gibt es unsere Flugberichte von LATAM Airlines über die Art der Flüge.

Und hier gibt es den Bericht über den Flug von Brüssel nach Wien.

Ethiopian Airlines – Business Class Flug von Brüssel nach Wien

 

 

Wartezeit am Flughafen Wien

Da standen wir nun am Gate und wartete auf aus- und einsteigende Passagiere. In dieser Zeit bestellten wir etwas zu trinken kurz nach der Landung. Wirklich viel machen konnte man ja nicht. Das IFE wurde abgestellt und mehr als Warten konnten wir nicht.

Die Damen von Ethiopian Airlines gingen dann durch die Kabine und verteilten an die neuen Gäste in der Business Class Welcome Drinks, die Amenity Kits und Wasser. Auch die anderen Passagiere, die mit uns ab Brüssel geflogen sind bekamen entweder Orangensaft oder Champagner gereicht. Nur uns ließ man aussehen vor. Ob das an unserer vorherigen Bestellung lag? Wir guckten dem Treiben der Flugbegleiterinnen ein paar Minuten an, dann sprachen wir eine davon an, ob wir nicht auch noch etwas bekommen würden.


Das wurde dann auch mit einem lächeln sofort erledigt. Komisch war es schon.

Ein heißes Tuch bekamen alle Passagiere kurz vor dem Start gereicht.

 

Sitzplätze an Bord der Boeing 777-200LR

Auf die Sitzplätze bin ich auch schon auf dem ersten Teil der Flugstrecke eingegangen, aber hier noch einmal die Bestuhlung und der Sitzplatz an Bord von Ethiopian Airlines.

Anders als die meisten neuen Flugzeuge oder zumindest die neuen Business Class Anordnungen, hat Ethipoian Airlines in der Boeing 777-200LR eine 2-3-2 Bestuhlung. Für uns als Paar ist die 2er Bestuhlung am Fenster perfekt. Beide haben sehr viel und vor allem einen bequemen Platz, dennoch sitzt man nebeneinander und die ganze Flugzeit zusammen.

Reist man alleine, reicht auch die kleine Abtrennwand nicht aus, um ein bisschen Privatsphäre zu erhalten.

Der Sitzplatz ist ein Lie-Flat Sitz. So kann man die Liegefläche auf ca. 180 Grad einstellen und bekommt somit ein gemütliches Bett.

Genau das richtige für einen Nachtfug. Für Start und Landung muss natürlich der Sitz in die aufrechte Position gebracht werden.

 

So kann der Sitz in alle möglichen Einstellungen manuell gebracht werden. Manuell heißt, in dem ich selber mit dem Kopf meine Einstellung wähle und keine vorgegebene Einstellung.

Die gibt es aber auch. Lie-Flat – Start- und Landeposition.

Vorab kann ich sagen, dass der Platz hier in der Länge wirklich sehr gut ist. In der Breite kann es schon mal schwierig werden. Ich lag wirklich schon mit beiden Schultern und Armen an den Sitzlehnen.

 

Der Service auf der Langstrecke nach Addis Abeba

Schon auf dem Flug von Brüssel nach Wien wurden wir nach unserer Menüwahl gefragt.

Wir wählten einmal die Pasta und einmal das Tenderloin Steak.

Kurz nach erreichen der Reisehöhe begann die Crew auch wieder mit dem Service. Getränke wurden gereicht und das Essen wurde serviert.

Die Vorspeise war Oktupus mit einem Salat und Brötchen nach Wahl. Für Melina war es genau richtig, mein Geschmack traf es nicht. Aber ich mag, außer Fisch, nichts was aus dem Meer kommt. Der Salat war nichts besonderes aber frisch und lecker.

 

Dann kam die Hauptspeise. Laut Karte wäre für mich das Steak mit Kartoffelecken und für Melina die Pasta mit Pamersan.

Leider war hier nicht das auf dem Teller, was auf der Karte zur Auswahl stand. Lediglich Steak und Pasta stimmte. Das war es dann aber auch.

Mein Gericht mit dem Steak, Kartoffelgratin und Gemüse war ok. Für ein Steak in der Luft lecker.

Die Tortellini dagegen waren etwas fad und gerade mal ok. Auf jeden Fall kein Leckerbissen.

 

Als Nachspeise wurde Obst, eine Käseplatte oder süßes Dessert gereicht.

Wir entschieden uns für die Käseplatte und das süße Dessert. Beides war super lecker. Die Käseplatte war mit Cheddar, Emmentaler und Brie sowie Walnüssen und Kräckern belegt, das süße Dessert war Kokosnusscreme in Zitronensoße.

Ethiopian Airlines verteilt mit der Menükarte auch Aufkleber für den Sitz. Schlafen lassen oder für das Essen wecken.

Irgendwie schien die Crew das aber selber nicht zu kennen, denn zum Frühstück wurde ich nicht geweckt. Man ließ mich einfach schlafen, bis ich kurz vor der Landung selber aufwachte. Das war es mit meinem gewünschten Omelett und äthiopischen Kaffee an Bord.

Kabine der Boeing 777-200LR

Auf dem Flug habe ich auch einen kleinen Rundgang durch die restliche Kabine der Maschine gemacht. Wer zu zweit in der Economy Class reist und die Boeing 777-200LR steht auf dem Plan, dann sind die letzten beiden Reihen am Fenster die Richtigen. Hier ist die Bestuhlung nämlich 2-3-2. Im Rest der Kabine ist es 3-3-3.

Die Boeing hat 2 Abteile in der Economy Class. Auf dem Flug von Brüssel nach Wien war die Kabine so schön leer, das ich auch von der Economy Class Bilder und mich auch setzen konnte.

Der Sitzabstand war hier sehr großzügig, jeder Sitz mit einem IFE ausgestattet und eine Decke und Kissen lagen direkt am Sitz bereit.

 

Flug und erstes Fazit zu Ethiopian Airlines

Der Flug nach dem Service war für uns dann eher unspektakulär. Wir stellten den Sitz auf die Schlafposition ein und versuchten ein paar Stunden Schlaf zu bekommen. Das hat auch so ganz gut geklappt. Die 777 ist natürlich nicht gerade die geräuschärmste Maschine und auch mit Ohrstöpsel ist es ein wenig laut.

Die Landung in Addis Abeba war pünktlich und angenehm. So wie auch der gesamte Flug von Brüssel über Wien aus. Was den Service angeht, da war dieser Flug nicht gerade ein Vorzeigeflug von Ethiopian Airlines. Der Service vom Essen war sehr gut, der allgemeine aber definitiv ausbaufähig.

Man musste fast immer nachfragen, ob man etwas bekommt, das Essen war nicht ansatzweise das, was auf der Menükarte stand. Und diesen Umstand fand ich persönlich erschreckend. Wie kann einer Airline, die laut Skytraxx 4 Sterne erhalten hat, so etwas passieren, ohne die Passagiere darüber in Kenntnis zu setzen.

Dann die Sache mit dem Wake Up Service. Das hat auch gar nicht geklappt. Dabei klebte mein Zettel unübersehbar am Fenster über meinem Sitz.

Insgesamt hatten wir einen sehr angenehmen Flug mit ein paar Schwächen im Detail. Wollte man etwas haben, musste man sich selber bemühen, das jemand zu dir kommt. Der Service beim Essen dagegen war professionell und die Getränke wurden auch gerne nachgeschenkt.

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