Husky Hundeschlittenfahrt unter Nordlichtern – Tromsö

Husky Hundeschlittenfahrt unter den Nordlichtern – Tromsö – Lyngenadventures

 

Was kann man schönes in der arktischen Welt machen? Natürlich eine Husky Hundeschlittenfahrt unter Nordlichtern – Tromsö. Diesmal haben wir erst in der Stadt gebucht und nicht Wochen vorher im Netz. Somit waren wir gespannt, was uns dort erwarten sollte.

Selber Hundeschlitten fahren? Mit Lyngenadventures.no war das möglich.

 

 

Abholung

Treffpunkt für die Abholung ist das Scandic Hotel direkt am Hafen. Gegen 16:50 Uhr sollte man sich dort einfinden, damit der Bus gegen 17:00 Uhr abfahren kann. Die Fahrt dauert nämlich gut 75 – 85 Minuten.

Es geht nämlich in die südlichen Lyngen Alps, genauer zum Lyngenfjord. Leider kamen 4 Gäste zu spät und wir fuhren gegen 17:15 Uhr los. Leider erreichte unseren Busfahrer ein Anruf, dass dieser bitte warten möge, die 4 würden mit einem Taxi Hinterkommen. So starteten wir erst gegen 17:35 Uhr aus Tromsø.

Pünktlichkeit ist halt eine Tugend.

 

 

Ankunft im Camp Tamaku

 

Nach einer sehr angenehmen Busreise inkl kurzem Schlaf erreichten wir das Basiscamp.

Dort konnten wir noch zusätzliche Polaranzüge, Mützen, Schuhe und Handschuhe empfangen.

Eigentlich hatten wir sehr gute und warme Sachen an, aber die Dame am Tresen meinte, bei -25 Grad sollten wir ruhig diese Sachen anziehen.

Also vertrauten wir auf die Erfahrung und zogen die bequemen Sachen an. Es sollte sich lohnen.

 

 

Husky Hundeschlittenfahrt unter den Nordlichtern – Tromsö – Der Start

Dann sollte es endlich losgehen. Fast. Es fehlt noch eine Einweisung. Die erhielten von unserem Guide Dave aus der Schweiz. Wir waren 3 Teams a 2 Personen. Natürlich waren hier mehrere Gruppen unterwegs, aber wir fuhren nur mit 3 Teams. Alle 3 Teams, davon waren wir 4 Personen, sprachen deutsch, das erleichterte die Einweisung und auch die Sprache während der Fahrt.

Das war natürlich sehr angenehm.

Die Einweisung war verständlich und eigentlich sollte das Schlitten fahren auch einfach sein. Eigentlich.

Und dann ging es los. Ich fuhr den Schlitten, während Melina sind auf dem Schlitten es auf einem Rentierfell „gemütlich“ gemacht hat. Warum „gemütlich“, dazu komme ich gleich.

Der erste Weg führte uns ein wenig bergauf. Also nicht nur Arbeit für unsere 5 Hunde, sondern auch für mich. Bergauf hilft man nämlich mit. Und das fordern die 5 da vor dem Schlitten auch ein.

Dann ging es 40 Minuten Bergauf und Bergab, über kleine Flussläufe. Links und rechts. Tiefschnee und fester Schnee. Kleiner Sprunghügel gab es auch während der Strecke. So hatte der sitzende Passagier, bei uns also Melina, allerhand zu tun nicht vom Schlitten zu fallen. Entspannt geht anders. Aber es macht einfach spaß.

 

 

Pause in der Wildnis

Nach der Hälfte der Strecke parkten wir unsere Husky Schlittenhunde und wir konnten nun ein paar Fotos machen. Das war vor und während der Fahrt nicht möglich.

Die Hunde sind so zahm, das man sie gut streicheln konnte.

Nach ein paar Fotos und ersten minimalen Sichtungen von grünem Licht auf der Kamera ging es wieder die Strecke zurück.

 

Husky Hundeschlittenfahrt unter Nordlichtern – Tromsö – Rückweg inkl. Northern Lights

Der Rückweg war etwas angenehmer als der Hinweg, da es fast nur noch bergab ging. Und das schönste an der Fahrt war, die Nordlichter begleiteten uns den gesamten Weg entlang. Erst im Rücken und dann auf der rechten Seite von uns.

Leider waren Bilder während der Fahrt nicht möglich, aber man konnte es sehr gut genießen. Ein  einmaliges Gefühl mit der Frau und Huskys unter den Nordlichtern zu fahren.

 

 

Ankunft im Camp Tanaku – Nordlichter und Huskys

 

Im Camp angekommen durften wir die Huskys noch ausgiebig streicheln und liebkosen. Die haben schließlich einen super Job gemacht. Und die haben sichtlich spaß daran.

Jetzt konnte ich auch die Kamera aufstellen und ein paar Fotos der Nordlichter machen.

Natürlich inkl. Frau und Huskys. Sie hatte ihren Liebling gefunden. Sehr verschmust und verspielt. Sogar das Pfötchen gab der Husky.

 

Gar nicht so einfach, die Huskys zu fotografieren. Die bleiben nämlich nicht still sitzen.

 

Aber auch ein Gruppenfoto von unseren Freunden und uns inkl. Huskys war dank Dave´s Hilfe möglich.

 

 

 

Abendessen und ein Bierchen

Nach der Tour gab es in einem beheizten Zelt eine leckere Lamm – Kartoffelsuppe, Tee oder Kaffee und einen Nachttisch. Das war alles im Preis inbegriffen.

Zwischendurch schoss ich noch ein paar Bilder, während sich die anderen aufwärmten.

Zusätzlich konnte man aber alkoholische und nicht Alkoholische Getränke hier kaufen. Zahlbar sogar hier in der Wildnis mit Karte (EC und Kreditkarte) möglich. Teilweise hatte ich sogar auf der Fahrt ein Handynetz. Und das in der Natur, zwischen den Bergen.

Die gesamte Location ist wirklich sehr schön.

Gegen 22:15 Uhr war die Tour dann für uns vorbei und wir gaben die Anzüge, Schuhe usw. zurück.

Dann stiegen in den Bus ein und fuhren wieder zurück nach Tromsø.

 

 

Fazit

Eine wirklich sehr tolle Tour. Eine atemberaubende Natur, auch wenn man im dunkeln nicht sog viel gesehen hat, tolle und zahme Schlittenhunde. Ein toller Guide und leckeres Essen.

Das kann man hier wirklich jedem empfehlen. Wer in Tromsø ist, der sollte diese Erfahrung einmal mitmachen.

Und wenn man noch Glück hat, kann man sogar nicht Nordlichter noch zusätzlich am Himmel tanzen sehen.

Ich würde es noch einmal buchen, aber das nächste mal eine Actioncam einpacken. Fotos waren während der Tour nicht möglich. Nur bei dem kurzen Stop konnten wir ein paar wenige Fotos machen.

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