Paris – Doha im A380 Business Class 02/17

In der Business Class des A380 nach Doha

Da steht er, der Airbus A380-800. Der König der Lüfte. Und für mich geht es in die A380 Business Class.

Für mich ist es immer wieder etwas besonderes in dem Doppelstockflugzeug zu fliegen. Ich finde es imposant, wenn ich den A380 an einem Flughafen sehe und imposanter, wenn ich auch tatsächlich einsteigen darf, wo auch immer das ist.

 

Das Boarding

Dann begann auch das Boarding. Die Maschine schien sehr voll zu werden, da das komplette Terminal, bzw der Satellitenbereich voll mit Passagieren war.

 

Das Boarding verlief eigentlich unkompliziert. Aber ich hatte im Vorfeld den Web Check In gemacht und so meine Bordkarte nur auf dem Smartphone. Das reichte aber wohl nicht, um boarden zu können, so musste ich noch mal zum Qatar Airways Schalter, um mir ein richtiges Ticket ausdrucken zu lassen.

Eigentlich nervig, aber der Schalter war nur 5m von mir entfernt. Trotzdem Frage ich mich, warum kann man dann in seinem Wallet auf dem Smartphone eine Bordkarte haben, um es dann doch noch in eine in Papierform tauschen zu müssen.

Gut, das ganze dauerte nur 2 Minuten und ich konnte dann sofort und ohne anstehen boarden.

 

 

Mein Sitzplatz und die Kabine

 

Mein Sitz war der letzte der Business Class, kurz vor der Lounge Bar im hinteren Bereich des Flugzeuges.

Nach dem ich mir es etwas bequem gemacht hatte und mein Handgepäck verstaute, kam schon eine Stewardess auf mich zu, stellte sich mit Namen vor und fragte mich nach meinen PreFlight Getränkewunsch. Eigentlich hätte ich gerne einen Champagner bestellt, aber man sagte mir, das ginge erst nach dem Start, aber sie mir sofort nach dem Start einen bringen würde.

Dann bestelle ich aus der Auswahl der Drinks ein Orangensaft und ein heißes Tuch.

 

So brachte man mir einen frisch gepressten Orangensaft. Sehr lecker und eigentlich auch genau richtig vor dem Start.

 

Das Amenity Kit von Qatar

Man reichte allen Passagieren ein Amenity Kit, je eins für die Damen und eins für die Herren. Im Gegensatz zu unserem letzten Flug vor einem Jahr, wurde ein komplett neues Kit gereicht.

Aber auch wieder mit Lippenbalsam, Gesichtscreme und Pflegelotion, sowie ein paar Socken, Schlafmaske und Ohrstöpsel.

 

 

Die A380 Business Class

Die Business Class war am heutigen Tage mit 48 Passagieren komplett ausgebucht.

Hier in Paris scheint Evian das Wasser im Sitz zu liefern. Sonst hatten wir immer eine Vittel Flasche. Nur ein kleiner Unterschied.

 

Und dann ging es pünktlich zur Startbahn. Da der Pariser Flughafen doch sehr groß ist, dauerte die Fahrt auf dem Taxiway ein wenig.

 

Sehr ruhig, aber dennoch kraftvoll stieg der Airbus in die Lüfte. Kein ruckeln, kein wackeln. Er stieg ganz gemütlich auf die Reisehöhe und nach kurzer Zeit erloschten auch die Anschallzeichen.

 

Der Service der Crew und die Bar an Bord

Wie von der Stewardess versprochen, wurde mir direkt nach dem Start ein Glas Champagner und warme Nüsse gebracht. Sehr aufmerksam, auch wenn ich der letzte war, der bedient wurde. Lag halt einfach an meiner letzten Sitzreihe.

 

Dafür war ich der erste, der der Bar einen Besuch abstatten konnte.
Ich wartete ein wenig, bis die Bar komplett eingerichtet war, da erst nach dem Start alles aufgestellt und angerichtet werden darf.

Die Bar ist einfach der Wahnsinn. Sehr schöne Materialen, tolle Lichteffekte in unterschiedlichen Farben und eine große Auswahl an Nüssen, Oliven und kleine Canapés und Desserts.


Ein Blick auf die Nüsse und Oliven, die zur Auswahl bereit standen.

 

 

 

Und die Canapés, die immer wieder aufgefüllt worden sind, sobald sich ein Passagier daran bedient hat.

In der Lounge gibt es viele Sitzmöglichkeiten für die Passagiere der First und Business Class, die die Bar besuchen dürfen. Falls es notwendig sein sollte, gibt es an den Sitzplätzen auch Anschnallgurte.

Auch Zeitschriften und Zeitungen liegen hier bereit.

 


Die Sitzmöglichkeiten gibt es an beiden Fensterfronten der Bar.

 

Der Blick auf dem Fenster auf Höhe der Lounge.

 

Das Menü der Extraklasse

Nach dem ich mir die Bar in Ruhe angeschaut hatte, wurde auch schon mein Platz für das Essen vorbereitet.
Kurz nach dem Start wurden meine Wünsche übrigens aufgenommen mit dem Hinweis, dass ich jederzeit Essen und bestellen kann.

 

Zu meinem Essen bestellte ich einen Merlot, der auch sehr gut zu meiner Menüwahl passte.

 


Ein kleiner Gruß aus der Bordküche zum Start. Lachs mit einem Hauch Kaviar.

 


Gefolgt von Arabic Mezze. Hier vermisste ich diesmal das leckere Brot, wenn auch das angebotene gut war.

 

 

Danach gab es geräucherten Lachs mit Kartoffelsalat.

 


Und als Hauptgericht wählte ich das gegrillte Rinderfilet.

 


Den Abschluss meines wirklich grandiosen Essens bildete eine Käseplatte, die das gesamte Menü abrundete.

Ich war hin und weg von der Qualität des Essens. Was hier angeboten wird ist einfach erstklassig.

 

 

Bar oder Inflight Entertainment?

Nun hatte ich die Wahl, gucke ich mir die nächsten 5 Stunden einen Film nach den anderen an, oder vertreibe ich mir anderweitig die Zeit.

Und was macht man, wenn man eine Bar hinter sich im Flugzeug hat? Sicher nicht auf den Bildschirm starren, also ging ich nach dem Essen erneut in die Bar und plauderte ein wenig mit der Flugbegleiterin, die auf diesem Flug für die Bar zuständig war.

Ich durfte auch kurz für ein Foto Ihren Platz einnehmen.

 


Ich verbrachte fast die meiste Zeit des Fluges in der Bar und unterhielt mich entweder mit Passagieren oder den Stewardessen.

Hier gibt es ein kurzes Video über die Bar.

 

 

 

 

Ein Rundgang über 2 Stockwerke

Aber ich unternahm auch einen kleinen Rundgang durch den A380. Das hatte ich das letzte mal vollkommen vergessen. Ich wollte doch mal sehen, wie ein Lower Deck mit nur Economy Class Sitzen aussieht.

Erst ging es aber durch den Economy Class Bereich im Upper Deck, der hinter der Bar gelegen ist.

Hier ist die Anordnung der Sitze 2-4-2. So hätte man bei einer Reise zu zweit auch sehr viel Privatsphäre in der Economy Class.

 

Nach der Eco im oberen Bereich führte mich die Treppe am Ende des Upper Decks nach unten.

 

Und dann ging es einmal komplett durch die Economy Class. Vom hinteren Teil des Flugzeuges bis nach vorne in die Spitze.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sitze haben einen guten Sitzabstand und sind auch sehr angenehm. Auch hier kann man einen Langstreckenflug sehr gut und bequem verbringen.

 

 

Der Landeanflug

Kurz vor Doha, ca. 45 Minuten vorher, wurde dann das Moodlight in einem schönen rötlichen Ton angeschaltet.

 

Und dann war es wieder so weit. Der Landeanflug auf Doha.

 

 

Die Landung verlief wie der gesamte Flug ruhig und ohne jegliches wackeln.

 

 

 

Ein Kurzbesuch in der First Class

Als die Passagiere der Business Class das Flugzeug verließen unterhielt ich mich noch einige Zeit mit einer Flugbegleiterin. Über Reisen und ihre Reiseziele. Da kamen wir beide auf Island und die Nordlichter und ich zeigte ihr einige Bilder von unserem Reiseblog.

Kurz bevor ich das Flugzeug verließ, fragte ich einmal nach, ob ich mir die First Class einmal ansehen durfte.

Und ja, es war kein Problem. Ich hab ja schon Bilder davon gesehen, aber sie einmal Live zu sehen, war schon imposant. Noch mehr Platz und Privatsphäre, als in der Business.

 

 

Dann hieß es Abschied nehmen vom A380 und der netten Crew und ich verließ als einer der letzten Passagier des Upper Decks das Flugzeug.

 

 

Der Flug war einmalig. Das Menü erstklassig und die Crew höflich, nett und immer präsent.

Das absolute Highlight ist aber die an Bord befindliche Bar, die das Fliegen sehr angenehm macht. Wenn man alleine reist, kommt man so auch mit anderen Passagieren ins Gespräch, was sonst seltener der Fall ist.

 

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.