Curacao Reise Ausflüge & Reisetipps

Curaçao Reise – Ausflüge & Reisetipps

6. Oktober 2026 0 Von Sebastian Krettek

Lesedauer:

12–18 Minuten


Curaçao Reise – Ausflüge & Reisetipps

Curaçao Reise - Ausflüge & Reisetipps
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Curaçao Reise – Ausflüge & Reisetipps –
Türkisblaues Wasser, weiße Strände, bunte Häuser und karibisches Lebensgefühl – Curaçao stand seit kurzem auf meiner Reiseliste. Denn es ging für mich auf Pressereise. 5 Tage in die niederländische Karibik. Karibische Vibes mit niederländischem Fußabdruck. Mit Corendon Airlines ging es dann von Amsterdam nach Curaçao.

5 Tage sind für eine Insel wie Curaçao natürlich nicht besonders viel. Wir haben in dieser Zeit aber einen sehr guten Eindruck von der Stadt bekommen. Ob eine Biggy-Tour in den Norden der Insel, eine Stadtrundfahrt durch Willemstad oder eine Besichtigung der Curacao Destillerie mit ihrem berühmten Likör.

In diesem Beitrag nehmen wir euch mit auf den Kurztrip in Zusammenarbeit mit Corendon Airlines und wir zeigen euch 5 Tage in Curaçao. Natürlich kann man in dieser Zeit keinen kompletten Einblick in die Insel erhalten, aber mit diesem Artikel gibt es einen guten Einblick in das, was man machen kann. Dafür haben wir hier die 4 Top Ausflüge auf der Insel, die wir vorstellen wollen.

Curaçao – The Caribbean Island – with a touch of the Dutch

Curaçao – The Caribbean Island – with a touch of the Dutch – warum dieser Spruch eigentlich alles genau auf den Punkt bringt erzählen wir euch hier.

Curaçao ist eine Insel in der südlichen Karibik und gehört zu den ABC-Inseln, zu denen auch Aruba und Bonaire zählen. Seit 2010 ist Curaçao ein eigenständiges Land innerhalb des Königreichs der Niederlande. Zuvor war die Insel Teil der Niederländischen Antillen.

Die Geschichte Curaçaos ist von verschiedenen Einflüssen geprägt. Vor der Ankunft der Europäer lebten hier indigene Völker. 1499 erreichten spanische Seefahrer die Insel. 1634 übernahmen die Niederländer Curaçao. Willemstad entwickelte sich zu einem wichtigen Hafen und Handelsplatz. Dazu gehörte auch der Handel mit versklavten Menschen, den die Niederländische Westindien-Kompanie betrieb. Die Sklaverei wurde 1863 abgeschafft.

Heute leben auf Curaçao Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln. Neben Niederländisch wird vor allem Papiamentu gesprochen; auch Englisch und Spanisch sind verbreitet. Als Währung wird der Antillen-Gulden sowie der US Dollar angenommen. Wer nur € dabei hat, sollte diese umtauschen. Die Insel ist bekannt für ihre farbenfrohe Hauptstadt Willemstad, die zum UNESCO-Welterbe gehört, ihre Strände und das klare Wasser. Neben dem Tourismus spielen unter anderem der Hafen, die Ölindustrie und der internationale Handel eine Rolle.

Ich hatte das Glück mit einer von Corendon Airlines eingeladenen Pressereise diesen kleinen Inselstaat für knapp 5 Tage erleben zu dürfen. Und genau dafür ist dieser Artikel gedacht. Es ist sicherlich nur ein kleiner Auszug aus dem, was man auf der Insel machen kann, aber es zeigt, viel vielfältig hier doch alles sein kann.

Der Flug mit World2Fly für Corendon Airlines von Amsterdam

Der Flug mit Corendon führte uns von Amsterdam auf die karibische Insel. Erst ab dem 14.12.2026 gibt es wieder eine deutsche Verbindung in den Karibikstaat, denn dann eröffnet Corendon Airlines seine neue Langstreckenverbindung Düsseldorf – Willemstad mit einem A330, der ebenfalls von World2Fly geleast und dann im Auftrag für Corendon diese Langstrecke bedienen wird.

Wie ein Flug auf der Langstrecke eventuell aussehen könnte, dass gibt es in dem ausführlichen Artikel über den Flug Amsterdam – Curacao -> HIER:



The Rif at Mangrove Beach Corendon Curaçao All-Inclusive Resort

Auf der Pressereise nächtigten wir in einem sehr schönem Corendon Hotel direkt in Willemstad bzw. am äußersten westlichen Rand der Stadt. Das Hotel “The Rif at Mangrove Beach Corendon Curacao All-Inclusive, Curio by Hilton” war für 4 Nächte unser “zu Hause” auf der Insel.

Den ausführlichen Bericht zu dem Hotel findet ihr –> HIER



Eine Auswahl an Ausflügen auf Curacao

Um einen guten und vielfältigen Überblick über die Insel zu erhalten durften wir insgesamt 4 der am häufigsten unternommenen und gebuchten Ausflüge auf der Insel unternehmen.

Dies war zum einen eine Stadtrundfahrt durch Willemstad, eigentlich war es eine Fuß- und eine Zugtour, eine insgesamt 5-stündige Buggytour in den Nordwesten der Insel, ein Besuch der berühmten Hato Cave – einer Tropfsteinhöhle, die oberhalb des Meeresspiegels liegt und ein Besuch der Curacao Brennerei, dem legendären Likör, der sicher jedem ein Begriff ist.

Willemstad – eine Stadtrundfahrt

Curaçao Reise Handelkade
Blick auf Handelskade

Willemstad ist die Hauptstadt des Inselstaates Curacao mit knapp 125.000 Einwohnern. Auffällig sind hier in dieser Stadt vor allem die grellen Farben der Häuser. Dies zieht sich durch die gesamte Stadt und hat einen historischen Hintergrund. Denn einem Gouverneur Albert Kikkert gefiel das Einheitsweiß der Stadt nicht oder wie überliefert wurde, bekam er dauernd Kopfschmerzen durch das Weiß, so dass er ein Verbot der Farbe an den Häusern herausgab. Andere Überlieferungen ergaben, dass er ein paar Anteile einer Farbfabrik auf der Insel besaß. Es führte auf jeden Fall dazu, dass die Häuser in Willemstad nach und nach bunt gestrichen wurden und für immer so geblieben sind.

Curacao Brión Square

Die kleine Stadt, die euch karibischen Flair mit holländischen Wurzeln näher bringt ist durch eine Meeresstraße geteilt. Die Wasserstraße führt zum größten Seehafen der Insel und dieser liegt ein wenig im Inneren des Landes.

Somit ist Willemstad eigentlich durch eine Wasserstraße, der sog. Sint Annabaai, geteilt. Nur durch eine Pontonbrücke, der sog. Königin Emma Brücke, sind die beiden Stadtteile verbunden. Eine größere, auch für den Schwerlastverkehr gebräuchliche Brücke ist die sog. Königin Juliana Brücke. Diese führt etwas nördlich des Zentrums den Verkehr von einer Seite zur nächsten. Zusätzlich ist es noch möglich mit einer der beiden Passagierfähren das Wasser zu überqueren. Diese Fahrten zwischen die Stadtteile Punda und Otrobanda quer über die Sint Annabaai sind kostenlos.

Die Hauptattraktion der Stadt ist aber die Pontonbrücke – Queen Emma Bridge. Wir hatten Glück im Unglück, was diese Brücke angeht. Denn als wir ankamen, war sie noch zu einer längeren Sanierungsarbeit nicht in der Stadt. Sie wurde für den Einsatz in den nächsten Jahren wieder fit gemacht und sollte eigentlich erst nach unserer Abreise wieder in Betrieb genommen werden. Aber sie wurde frühzeitig fertiggestellt und so konnten wir die Brücke und damit auch eine sehr große Attraktion der Stadt, selber noch erleben und über diese Brücke spazieren.

Warum es eine Pontonbrücke in der Stadt gibt, hat den einfachen Grund, dass der Hafen im Inneren des Landes liegt und so Schiffe und Fahrzeugverkehr immer fahren können. Eine größere Brücke wurde an dieser Stelle keinen Sinn ergeben, da der Platz nicht vorhanden ist und ohne diese Brücke wären die Stadtteile nur mit großem Aufwand zu erreichen. Eine simple und geniale Möglichkeit, welches gleichzeitig noch ein Touristenmagnet ist.

Handelskade

Die Handelskade in Willemstad ist die berühmte Uferpromenade mit den bunten Kolonialhäusern im niederländischen Stil und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Man nennt es auch Klein-Amsterdam. An der Promenade und somit auch direkt am Wasser sind Cafés, Restaurants und sonstige Geschäfte.

In den Gassen der Stadt Willemstad tummeln sich aller Hand Geschäfte. Shoppen kann man hier ausgiebig, auch wenn sich viele Geschäfte den Souvenirs und somit dem Touristengeschäft zugewandt haben, gibt es ein paar Unikate, die schöne Handwerkskunst, Lederwaren, Schmuck usw. verkaufen.

Dazu gibt es zahlreiche Cafés, Restaurants und Bars in der gesamten Stadt verteilt. Für den kulinarischen Moment gibt es hier für jeden Wunsch das Passende.

Schwimmender Markt von Willemstad

Wer etwas für unterwegs oder sein AirBNB frisch einkaufen möchte, der ist auf dem schwimmenden Markt von Willemstad genau richtig. Hier wird alles an Obst und Gemüse angeboten, was der karibische und südamerikanische Markt hergibt. Denn die Händler, die hier von ihren Booten aus die Ware anbieten, sind Venezolaner, die die 60km über das Meer mit ihren Booten zwischen Venezuela und Curacao fahren. Alles kommt frisch aus Südamerika hier auf den Tisch.

Dazu gibt es auch hier die typischen Souvenirs, die es in der Stadt gibt. Mit ein bisschen Verhandlungsgeschick ist sicher der ein oder andere Dollar zu sparen.

Streetart in Willemstad

Eins ist hier überall gegenwärtig; und das ist die Kunst. Kunst in Form von Bildern an den Häusern, und das in allen Ecken der Stadt. Ob als politische Botschaft, Verschönerung der Hausfassade oder als Werbung. Die Kunst bringt in die eh schon schrill bunte Stadt ein weiteres Highlight. Denn es lohnt sich alleine deshalb durch die engen Gassen der Stadt zu laufen und an jeder Ecke etwas neues zu entdecken. Dazu gibt es auch sehr viel Kunst aus gesammeltem Plastik, die nicht nur als Schattenspender in den Gassen hängt, sondern auch als Kunstobjekt und Mahnmal.

Trolley Train durch Willemstad

Mit dem Trolley Train ging es durch die kleinen Gassen der Hauptstadt Willemstad. Es ist eine entspannte Art die verschiedenen Stadtteile zuerkennen. Gerade wenn es richtig heiß ist, kann das sehr angenehm werden.

Der Start, und somit auch das Ende der Tour ist aktuell am kleinen Busbahnhof am Gouverneurspalast, vorbei an der Handelskade.

Man fährt vor allem auch durch Viertel, die man zu Fuß so nicht erreichen würde und manchmal auch nicht unbedingt besuchen würde. Aber man erhält so einen interessanten Eindruck über die gesamte Stadt und das in kürzester Zeit.

Schattenseite in der Karibik

Eigentlich stimmt das Wort “Schattenseite” nicht direkt. Denn es gehörte zum wirtschaftlichen Wachstum des Inselstaates dazu und war Arbeitsplatzgeber Nr. 1. Die riesige Öl- und Raffenerieindustrie im Hinterland von Willemstad. Denn dafür wird die Sint Annabaai hauptsächlich genutzt. Für den Schiffsverkehr zu den Industiehäfen, die trotz ihrer Lage im Inneren Tiefseehäfen sind. Vor der Corona Zeit war der Hafen ein ständiger Umschlagplatz von Rohöl aus Venezuela und verarbeitetem Öl. Überschüssiges Gas der Produktion wurde, wie überall auf der Welt, an den großen Türmen verbrannt. Und so sah das Hafengebiet aus wie eine große Geburtstagstorte, vor allem bei Nacht.

Mittlerweile ist die Industrie herunter gefahren und der Tourismus ist Wirtschaftsfaktor Nummer 1 des Staates. Die Anlage dient nur noch der Lagerung von Öl und zur Herstellung von Asphalt auf Öl Basis.

Buggy Tour in den Westen der Insel

Mit einem Buggy von Curacao Tours ging es für unsere Reisegruppe von unserem Treffpunkt des Touranbieter über die Insel. Es gab eine kurze Sicherheitseinweisung, Ausfüllen des typischen Haftungsschluss und dann Einteilung der Fahrzeugbesatzungen. Ich durfte mit Susanne von vonortzuort.reisen einen Zweierbuggy fahren.

Diesen Buggy zu fahren ist ziemlich simpel. Er hat ein Automatikgetriebe, fährt sich wie ein Go-Kart auf Speed und ist mit seinem Überrollbügel ziemlich sicher. Gepäck kann hinten im Kofferraum oder im Handschuhfach verstaut werden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ca. 100km/h (selbst getestet) und er ist sehr geländegängig. Wichtig ist, dass man den Schlauchschal (Bandana) und die Staubschutzbrille nutzt, die gestellt werden, auf der Fahrt. Den Staub und Wind sind die größten Gegner während der Fahrt.

Die Tour führte uns an der Nordküste direkt hinter dem Flughafen entlang zum Windpark. Hier stehen 10 Windkrafträder des Landes, die fast 40% der Energieversorgung sichern. Direkt im Anschluss besuchten wir eine kleine Höhle, wobei der Leguan im Baum interessanter war.


Beispiel Tour über Getyourguide:

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Der kurze Stopp war aber ganz wichtig, damit man zwischendurch auch was trinken kann. Denn was man während der Fahrt vergisst, ist das Trinken. Und das es weiterhin richtig heiß ist. Eincremen ist also ähnlich wichtig wie Flüssigkeit in den Körper zu bringen.

Nach der Pause ging es dann weiter durch den Wüstensand und die eintönig krage Landschaft der Insel. Über sandige Straßen, staubige Pisten und am Ende über Asphalt bis hin zum Playa Kalki im Nordwesten der Insel, direkt über Westpunt.

Die Buggys stellten wir an einem großen Parkplatz ab und liefen durch den Playa Beach Club bis runter zum Strand. Das war unser Sport für die nächsten zwei Stunden.

Playa Kalki ist von Klippen umgeben und liegt in einer gemütlich kleinen Bucht. Durch das Riff bietet der Strand ein tolles Szenario für Schnorchler und Taucher. Es wird auch “Alice in Wonderland” genannt. Dazu bietet der weiße Sandstrand viele Liegen für Sonnenanbeter. Oberhalb der Felsen gibt es den Playa Beach Club, der Eintritt ist unter der Woche frei und am Wochenende kostet es $10 und Kinder unter 14 sind frei (2 Kinder pro Familie) dazu gibt es eine Beachbar, die den Tag über für das leibliche Wohl sorgt.

Die Beachbar bietet unterschiedliche Optionen an Liegen und Palapas oder Cabanas an. Die Liegen sind frei, die Palapas/Cabanas sind kostenpflichtig und je nach Lage unterschiedlich teuer. -> mehr unter https://playabeachclub.com/entry-fee-rental-prices-and-reservations/

Auf unserer Tour war auch ein Mittagessen inklusive, so dass wir an direkter Strandlage unser Essen genießen konnten. Und was soll ich sagen, es war sicherlich nicht der beste Burger, den ich je gegessen hab, aber ein guter Burger mit der schönsten Aussicht beim Essen. Und alleine das zählt manchmal mehr.

Der Strand ist relativ klein, daher sollte man recht früh an den Strand kommen, wenn man den Tag hier verbringen möchte. Da wir nu ca. 2 Stunden hier und auf Buggytour waren, war uns das egal.

Wir genossen das Essen mit Aussicht und das tolle Meer. Glasklares Wasser mit feinem Sand und dazu wenig Wellen und eine angenehme Wassertemperatur haben eindeutig zum baden, plantschen und schnorcheln eingeladen. Und genau das alles haben wir getan.

-> kleiner Hinweis zum Strand.
Durch das Riff liegen hier viele Steine im und am Wasser.
Wasserschuhe sind absolut zu empfehlen.

Nach dem Stranderlebnis ging es für uns wieder zurück zum Ausgangspunkt. Der führte uns ingesamt knapp 35km und somit eine Stunde zurück zum Gelände des Touranbieter. Aber nicht, bevor wir unser Kokoswasser aus einer Kokosnuss erhalten haben. Die wurde uns nämlich vor Fahrtantritt versprochen.

Die Fahrt über Asphalt ist nur halb so lustig, wie über die Sandpisten dafür aber natürlich doppelt so schnell. Und viel Verkehr herrschte an diesem Tag auch nicht, so dass die gesamte Fahrt komplett unproblematisch verlief. Dann wurden die Buggys wieder abgestellt und die Tour war zu Ende.

Die Fahrt war wirklich spaßig und gerade das Fahren durch die Wüste bzw. durch Sand und an der rauen Küste entlang hat viel spaß gemacht.

Hato Cave – Eine Tropfsteinhöhle oberhalb der Meereshöhe

Die Hato Cave liegt im Norden von Curaçao, nur wenige Autominuten vom Flughafen und und ca. 15min von The Rif Curacao entfernt, und ist ein beliebtes Ausflugsziel auf der Insel. Wer zwischendurch etwas anderes als Strand und Meer sehen möchte, kann hier einen Blick in die Kalksteinhöhlen der Insel werfen. Wobei man dafür erst einmal nach oben muss: 49 Stufen führen zum Eingang. Von dort hat man auch einen schönen Blick auf die Umgebung und die Start- und Landebahn des Flughafens.

Besichtigt werden die Höhlen im Rahmen einer englischsprachigen Führung, die etwa 45 Minuten dauert. Dabei geht es vorbei an Stalaktiten, die von der Decke hängen, und Stalagmiten, die vom Boden nach oben wachsen. Einige Formationen erinnern mit etwas Fantasie an Tiere oder menschliche Figuren. Der Guide zeigt euch diese Stellen und erzählt dazu etwas über die Entstehung und Geschichte der Höhle.

Auch Fledermäuse haben hier ihr Zuhause. In einer der Höhlenkammern lebt eine Kolonie, die man während der Führung entdecken kann. Dazu kommen kleine Wasserbecken zwischen den Kalksteinformationen.

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Für den Besuch würde ich bequemes Schuhwerk einplanen. Durch die Treppen ist die Höhle nicht barrierefrei, und auch mit einem Kinderwagen kommt man hier nicht weiter.

Dazu ist es teilweise extrem heiß in der Höhle und die Luftfeuchtigkeit liegt bei gefühlten 95%. Die vielen aufgestellten Ventilatoren bringen zwar ein wenig Abkühlung, aber immer nur punktuell, wie man hier bei Sascha gut sehen kann.

Wer anschließend noch etwas Zeit hat, kann sich draußen den Kakteengarten anschauen und den Naturpfad entlanggehen. So lässt sich der Höhlenbesuch noch um einen kleinen Spaziergang ergänzen.

In der Höhle gibt es punktuelles Fotografierverbot. Nur an den Stellen, an denen der Guide es freigibt, darf die Kamera oder das Handy gezückt werden. Genug Erinnerungsfotos darf man trotzdem machen.

Der Eintritt in die Höhlen kostet übrigens $10 für Erwachsene und §8 für Kinder. Einheimische haben einen gesonderten Tarif.

Landhuis Chobolobo – die Liquer Brennerei

Wer kennt ihn nicht, den blauen Longdrink aus der Disko oder Bar. Nur, war das immer ein echter Curacao Likör? Ich denke nicht. Denn der Curacao Likör ist nicht markenrechtlich geschützt. Einen blaufarbigen Likör kann jeder unter diesem Namen verkaufen. Mit dieser Führung wird alles von der Laraha-Frucht, eine Orangenart, bis zur Verkostung des Likörs erklärt und gezeigt. Und der echte Curacao hat eine Besonderheit.

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Und der liegt nicht in der Flasche, sondern es ist die Flasche selbst. Nur der Likör aus dieser besonders erstellten Flasche, der den Beinamen Senior&Co drauf stehen hat, ist der original aus Curacao stammende Likör. Die Flasche ist auch patentiert und ist einmalig auf der Welt.

Und wer glaubt, es gibt nur den blauen Curacao, der irrt. Es gibt 10 unterschiedliche Liköre in 10 unterschiedlichen Farben. Die Klassiker sind aber blau, gefolgt von rot, grün und gelb.

Ihr könnt ihn auch von zu Hause aus online bestellen unter -> CuracaoLikör.nl – die Versandkosten mit ca. 7.50€ sind auch moderat

Auf der Führung durch die Brennerei wird alles über die Historie, den Brennvorgang – also die Herstellung der Likörs, bis zur Vermarktung und Vertrieb genau erklärt. Man läuft dabei auch direkt durch die Brennerei und nicht durch einen separaten Bereich. Die Führung kostet $18 pro Personen und beinhaltet auch eine Likörverkostung am Ende. Der Hof und den Shop sowie die Cocktailbar können kostenlos besucht werden.

Ein Besuch lohnt sich, wenn man auf der Insel etwas anderes machen möchte, als Strand und Meer. Viel Zeit beansprucht die Führung nicht und man kann hier im Shop günstiger einkaufen als in den Märkten oder am Flughafen. Wer seinen Freunden oder der Familie etwas originelles aus Curacao und somit einen echten Curacao Likör als Geschenk mitbringen möchte, der ist hier genau richtig.


Ein Nachtflug im Corendon A350 zurück in die Heimat

Corendon Airlines A350 Nachtflug

Rückflug folgt