Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind
Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind
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Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind – Usbekistan stand zwar schon auf unserer Reiseliste – nicht nur wegen der berühmten Seidenstraße, sondern auch wegen Städten wie Tashkent und Samarkand, die nach Geschichte, Architektur und Abenteuer klingen. Aber eigentlich war es immer unerreichbar. Zu weit, zu abgelegen. Aber da wir eine längere Reise nach Kasachstan geplant hatten, stand für uns fest, dasss wir ein besonderes Routing auf uns nehmen werden.
Für unsere erste Reise nach Usbekistan hatten wir demnach nur 5 Tage Zeit, denn danach ging es ja noch weiter. Ob das reicht, was uns überrascht oder erstaunt hat und wie die Fahrt mit dem Schnellzug Afrosiyob in der Business Class war, erzählen wir in diesem Reisebericht.
Angekommen sind wir aus Istanbul mit Turkish Airlines nach einem 4 1/2 Stunden Flug gegen Mittag in der Hauptstadt. Es sollte der Start des Abenteuers Usbekistan werden.
Warum Usbekistan unser gewähltes Reiseziel war

Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind – Ein Grund, warum wir Usbekistan auf unsere Bucket List gepackt haben war sicherlich der Umstand, das wir diesen 5 Tage Stop gut in unsere Reise zur Familie einarbeiten konnten. Denn wir flogen eh in die Richtung. Also warum dann nicht ein etwas anderes Routing nehmen und nach unseren 3 Tagen Istanbul einfach noch mal eine komplett neue Welt für uns entdecken.
Dazu kommt, dass es mit Samarkand und der Seidenstraße eine sehr geschichtsträchtige Region ist, die man, wenn man die Chance hat, doch einfach mal besuchen sollte. Und vor ab sei gesagt, wir wurden nicht enttäuscht.
Ein bisschen waren wir in Sorge um die hohen Temperaturen, die hier herrschen können. Unser Taxifahrer zum Hotel meinte das die Woche vorher ca. 55 Grad in Tashkent gemessen wurden. Diese Woche sollte sehr angenehm werden mit ca. 28-32 Grad. Wir waren sehr gespannt.
Yandex Go – dąs Uber Asiens






Wer ins Usbekistan mobil sein möchte kann entweder die lokalen Taxiunternehmen nehmen, oder aber ihr ladet euch die Yandex Go auf das Smartphone. Die App ist auf English und gut strukturiert. Ihr könnt einstellen, wie ihr bezahlen wollt. Das geht bar, mit Kreditkarte oder über App Pay/Google Pay. Die kosten sind FIX, keine Verhandlungen notwendig.
Dazu könnt ihr die Autoklasse wählen. Ich sag mal so, von Schrottkarrre in der günstigsten Variante bis hin zum Luxusauto in der Business+ .
Die App ermittelt euren direkten Standort und ihr könnt dann über google.maps euren Zielort wählen. Dies muss vor Fahrtantritt gewählt werden. Es sind auch mehrere Stationen möglich mit Zwischenstopps.
Eine Fahrt in einem Comfort Tarif kostete uns ca. 0.77€ vom Hotel ins Zentrum. Die Fahrt zum Flughafen im Business+ Tarif waren ca. 2.50€. Das war nötig, weil die Autos größer sind und wir viel Gepäck dabei hatten. Die kleineren und günstigen Autos haben oft einen Gastank im Kofferraum.
Tag 1 – Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind

Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind – Da waren wir nun. In Usbekistan. Nach dem doch relativ frühen Aufsehen in Istanbul, dem längeren Flug hier nach Tashkent, haben wir im Hotel erst einmal ein wenig pausiert. Denn das Hotel hatte einen Pool und was gibt es schöneres für einen 2-jährigen als ein wenig im Pool zu plantschen.
Man muss hier den Spagat hinbekommen zwischen – ich will unbedingt alles sehen und erleben – und – wie schaffe ich es. dass ich unseren TinyViking nicht komplett überfordere und natürlich auch langweile.
Islamic Civilisation Center
Gegen Nachmittag sind wir dann mit einem zentralasiatischem UBER, das heißt hier Yandex Go (dazu folgt im weiteren Verlauf noch ein eigener Abschnitt) ins Zentrum gefahren. Genauer gesagt haben wir uns das Islamic Civilisation Center angesehen mit der angrenzenden Moschee.






Das islamische Center ist wahrlich ein beeindruckendes Gebäude. Es wurde erst im Juni 2026 fertig gestellt und man sieht das auch. Alles ist noch frisch und sieht natürlich neu aus. Dazu kommt, dass hier die traditionelle Bauweise mit moderner Kunst vereint wurden.
Wir fanden es beeindruckend schön. Dazu ist es absolut fotogen. Und das bei Tageslicht und auch abends, wenn das Gebäude mit Licht angestrahlt und in Szene gesetzt wird.
Eigentlich ist das Gebäude ein Museum, in dem man viel über den Islam sehen und lernen kann. Der Eintritt beträgt ca. 18€ und es hat von 09:00 – 22:00 Uhr für Besucher geöffnet.
Hazrati Imam Complex mit Moschee

Fußläufig nur ein paar Meter entfernt liegt ein Imam Center mit Moschee, dass man ebenfalls besuchen sollte, wenn man schon hier ist. Die Bauweisen hier sind wirklich schön und in dem Komplex gibt es auch kleine Shops die Souvenirs uvm. verkaufen.
Am Abend bietet sich hier um die beiden Gebäude ein Spaziergang absolut an. Der gesamte Platz ist riesengroß, es ist nicht allzu viel los und man kann schöne Erinnerungsfotos machen. als wir dort waren fuhren Kinder Fahrrad auf der riesigen Fläche.
Wir ließen den Abend dann im Hotel auf unserem Balkon ausklingen und genossen die doch angenehmen Temperaturen.
Tag 2 – Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind
Turkistan Square, Mustakillik Fountain, Mustaqillik Maydoni, Denkmal für die Opfer des Erdbebens von Taschkent 1966







Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind – Am nächsten Morgen starteten wir relativ früh in den Tag, da wir die angenehm frischen Temperaturen ausnutzen und ein wenig die Stadt erkunden wollten.
Wir hielten an der deutschen Botschaft, da man von dort die Straße herunter an vielen Punkten vorbei kommt. Sei es das Mahnmal für die Opfer des großen Bebens von 1966 oder die schönen Springbrunnen. Die werden hier von der Bevölkerung ein wenig zweckentfremdet und Kinder plantschen in dem Wasser und kühlen sich ab. Auch wir haben uns dem angeschlossen und das kalte Nass als Abkühlung genutzt, nach dem wir hier die Straße doch ein wenig länger hinunter gelaufen sind.
Dieser Stadtteil von Tashkent ist so etwas wie ein Regierungsviertel, da hier das ein oder andere Staatsgebäude steht, viele Denkmäler und Parks vorhanden sind. Ein Abstecher hier in den Bereich lohnt sich auf jeden Fall.
Die Metro in Tashkent







Wir hatten gelesen, dass Tashkent schöne Metro Stationen haben soll. Und da wir direkt in der Nähe waren und eh zum Chorsu-Basar wollten, bot sich eine Fahrt mit der Metro doch gut an. Ein Ticket für eine Fahrt kostet 0.77€. Und da ist es egal, wie weit man fährt. Bezahlen kann man am Drehkreuz mit der Visa/Mastercard als physische Karte oder auch aus dem Smartphone Wallet. Sehr modern und einfach.
So fuhren wir insgesamt 15min, mussten einmal umsteigen und waren dann an unserem Zielort. Denn hier in Zentralasien sollte man auch die Basare besuchen gehen.
Chorsu-Basar










Wir haben uns natürlich auch im Vorfeld der Reise ein wenig über Usbekistan informiert, haben viele Reels gesehen und uns einen Plan gemacht, was wir sehen und essen wollten.
Ein Teil davon war ein usbekisches Brot zu kaufen und zu essen. Das haben wir uns hier erfüllt. Leider haben wir es nicht geschafft, die Rundöfen zu sehen. Aber auch die Brote aus dem oben gezeigten Ofen waren sehr lecker. Vor allem, weil es so frisch und warm war.
Auf dem Basar kann man alles kaufen. Frisches Obst und Gemüse, Gewürze aller Art, die man bei uns nur abgepackt bekommt. Teesorten, Brote und natürlich auch viel Kleidung.

Dazu haben wir auf dem Basar das berühmte Gericht Plov gegessen. Dazu muss ich aber sagen, dass ich mir hier wohl den Magen verdorben habe und den Rest des Trips mit Magenproblemen zu kämpfen hatte. Wir drei haben alle davon gegessen, aber nur ich durfte leiden. Das gehört dann aber wohl auch dazu, wenn man die einheimische Küche ausprobieren will. Und ich meine nicht in einem Restaurant mit Hygienestandart, sondern hier auf dem Markt.
Unser Hotel – Old Tashkent





Unser Hotel lag nur knapp 10min vom Flughafen, 15min zum Bahnhof und ca. 20min vom Zentrum entfernt. Es ist ein relativ neues Hotel. Die Zimmer hatten eigentlich einen normalen Standart. Das Bett war angenehm, das Bad sauber. Leider wurde uns aber ein kleineres Zimmer gestellt, da unser gebuchtes Familienzimmer defekt war bzw. die Toilette nicht nutzbar.
Wir sollten eigentlich den normalen Preis für unser gebuchtes Zimmer bezahlen. Erst nach mehrmaligen diskutieren wurde uns dann auch ein Discount angeboten, der unter den üblichen Zimmerpreisen lag. Das war schon unverschämt und sehr nervig.

Das Frühstücksbüffet war dafür sehr gut. Leckere lokale und auch internationale Speisen, frisches Obst, Müsli. Wovon wir abraten wollen, ist das ihr in dem Restaurants gegen Mittag oder Abend etwas zu Essen bestellt. Es ist viel zu teuer und geschmacklich gibt es wirklich besseres.
Insgesamt kann man das Hotel aber doch empfehlen. Gerade der Pool ist ein großer Vorteil im Sommer und preislich war es nach der Verhandlung auch okay.
Tag 3 – Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind –




Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind – Am dritten Tag ging es relativ früh morgens schon los. Wir frühstückten im Hotel gegen 06:30 Uhr und macht uns dann gegen 07:15 Uhr auf zum Bahnhof. Gelesen haben wir, dass man ca. 30min vor Abfahrt am Bahnhof sein sollte. Warum das so gesagt wurde, erschließt sich mir nicht. Das einzige was 30min vor Abfahrt war, war die Bereitstellung des Afrosiyob für die Strecke Tashkent – Samarkand.
Die Sicherheitskontrolle am Bahnhof dauerte keine Minute und schon waren wir an Gleis 1 und konnten um 07:30 Uhr in den Zug einsteigen. Sicherlich ist das entspannter, wenn man so früh da ist, notwendig ist das aber nicht. Ein wenig Puffer sollte man natürlich haben, da man sein Abteil suchen muss und die Ticketkontrolle vor Betreten des Zuges stattfindet, die genannten 30min sind aber unnötig.

Ich hatte von Deutschland aus die Tickets ca. 45 Tagen vor Abfahrt gebucht. Vorher sind die Tickets des Schnellzuges nicht freigeschaltet. Die Tickets der Business Class (vergleichbar mit der 1. Klasse der DB AG) sind auch schnell vergriffen. Man sollte seine Tickets also frühzeitig buchen oder die Restplätze nehmen, wenn es denn welche an dem Reisetag geben sollte.
Das Anmelden und Einloggen auf der Homepage für die Buchung war etwas kompliziert und klappte nicht direkt. Nur über Google war es nachher bei mir möglich. Die Buchung selbst war dann sehr einfach. Strecke und Datum auswählen, Sitzplätze aussuchen, bezahlen – FERTIG.


Die Buchungseite ist in usbekisch, russisch und englisch vorhanden. Bei der Buchung kann man auch noch Essen vorbestellen. Sandwich oder Burger mit einem Getränk stehen zur Auswahl. Da im Ticketpreis vom 425.000sum, ca. 32€ pro Fahrt, aber ein Snack inkludiert ist, dieser beinhaltet ein Muffin und ein Croissant, ist die zusätzliche Buchung eines Snacks für die recht kurze Fahrt nicht zu empfehlen. Das Essen kostet aber auch lediglich 3.50€.
Pünktlich fuhr der Schnellzug ab und wir erreichten Samarkand ebenfalls pünktlich nach 2:20 Std. entspannter Fahrt.
Der Registan, die Bibi-Khanum-Moschee und ein Besuch auf dem Basar in Samarkand




Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind – Da waren wir nun in Samarkand. Einer der Gründe, warum wir uns Usbekistan als Reiseziel ausgesucht haben. Und der Registan ist hier das absoluten Highlight unserer Reise durch Usbekistan. Schon beim ersten Blick auf den riesigen Platz mit seinen drei prächtigen Medresen versteht man, warum der Registan zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Zentralasiens gehört. Die gewaltigen Portale, die türkisfarbenen Kacheln und die unzähligen kleinen Verzierungen wirken in echt noch einmal deutlich beeindruckender als auf Fotos.
Besonders schön fanden wir, dass man den Registan nicht einfach nur von außen anschauen kann. Hinter den monumentalen Fassaden verbergen sich Innenhöfe, ehemalige Unterrichtsräume, kleine Geschäfte und viele weitere Details. Gerade wenn man mit Kind unterwegs ist, lohnt es sich deshalb, etwas mehr Zeit einzuplanen und den Platz ohne Hektik zu erkunden. Und die haben wir auch gebraucht. Knapp 3 Stunden schlenderten wir durch den Registan, der übrigens nur durch einen Eingang erreichbar ist und einen Eintritt von ca. 15€ (200.000sum) vor Ort (und wohl 100.000sum bei der Onlinebuchung für ausländische Gäste) kostet.
Die älteste der drei Medresen ist die Ulugh-Beg-Medrese auf der Westseite des Platzes. Sie wurde zwischen 1417 und 1420 unter Ulugh Beg errichtet, einem Enkel Timurs, der nicht nur Herrscher, sondern auch ein bedeutender Astronom und Wissenschaftler war. Die Medrese gehörte damals zu den wichtigsten Bildungseinrichtungen der Region. Neben religiösen Themen wurden hier auch Mathematik, Philosophie und Astronomie gelehrt. Schon die große, mit geometrischen Mustern verzierte Eingangsfassade ist beeindruckend.
Direkt gegenüber steht die Sher-Dor-Medrese, die Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut wurde. Besonders auffällig sind die beiden großen Raubkatzen über dem Eingangsportal. Daher stammt auch der Name Sher-Dor, der ungefähr „mit Löwen geschmückt“ bedeutet. Über den Tieren sind außerdem menschliche Sonnengesichter dargestellt – für islamische Architektur eher ungewöhnliche Motive. Genau diese Fassade macht die Sher-Dor-Medrese für uns zu einem der interessantesten Gebäude am Registan.
Die dritte Medrese ist die Tilya-Kori-Medrese an der Nordseite des Platzes. Sie entstand ebenfalls im 17. Jahrhundert und schließt den Registan optisch nach hinten ab. „Tilya Kori“ bedeutet übersetzt etwa „mit Gold bedeckt“ – und dieser Name ist definitiv passend. Im Inneren befindet sich eine unglaublich prachtvoll verzierte Moschee mit zahlreichen goldenen Ornamenten. Besonders die Kuppel wirkt durch ihre Bemalung fast dreidimensional und gehört für uns zu den schönsten Innenräumen, die wir in Samarkand gesehen haben.







Wer den Registan besucht, sollte sich deshalb nicht nur für das obligatorische Foto vor den drei Medresen Zeit nehmen. Ein Rundgang durch die Gebäude lohnt sich mindestens genauso sehr. Gerade die vielen Mosaike, Kacheln und kleinen Details entdeckt man erst, wenn man etwas genauer hinschaut. Und das ein oder andere Souvenir kann man hier auch erwerben.
Für uns gehört der Registan ganz klar zu den Orten, die man bei einer Reise nach Samarkand nicht verpassen sollte.
Bibi-Khanum-Moschee




Die Bibi-Khanum-Moschee gehört auch zu den beeindruckenden und historischen Bauwerken Samarkands. Sie wurde Ende des 14. und Anfang des 15. Jahrhunderts unter Timur errichtet und sollte eine der größten und prächtigsten Moscheen der islamischen Welt werden.
Schon das gewaltige Eingangsportal und die große türkisfarbene Kuppel zeigen, welchen Anspruch Timur mit diesem Bauwerk hatte. Die Moschee wurde im Laufe der Jahrhunderte allerdings stark durch Erdbeben und Verfall beschädigt und später umfangreich restauriert.
Heute kann man die große Anlage mit ihren Innenhöfen, Kuppeln und reich verzierten Fassaden besichtigen. Besonders beeindruckend fanden wir die enorme Größe der Moschee – sie vermittelt noch heute einen guten Eindruck davon, welche Bedeutung Samarkand zur Zeit Timurs hatte. Der Eintritt kostet ca. 5€ pro Person. Die Moschee hat zw. 09:00 und 22:00 Uhr für Besucher geöffnet.
Direkt gegenüber befindet sich übrigens der Siyob-Basar, sodass sich beide Sehenswürdigkeiten sehr gut miteinander verbinden lassen.
Tag 4 – Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind

Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind – Am zweiten Tag in Samarkand stand ein Besuch auf dem Markt auf dem Plan und ein wenig umher schlendern und die Stadt auf sich wirken lassen. Viel Zeit blieb uns nicht, da unser Zug gegen 17:30 Uhr zurück nach Tashkent fuhr und wir somit zeitlich ein wenig gebunden waren.
Hotel Minor in Samarkand





Zuerst aber zeig ich euch noch unser Hotel in Samarkand. Wir hatten uns für das Hotel Minor entschieden, da es direkt am Registan liegt und somit für uns zentral und fußläufig perfekt. Wir bekamen ein Dreibettzimmer, was für uns richtig gut war. Viel Platz für uns drei zum Schlafen. Das Hotel hatte zwei verschiedene Gebäude. Minor 1 und Minor 2. wir waren im neuen Minor 2 untergebracht. Die Betten war gemütlich und alles war recht neu.
Das Frühstücksbüffet sah auf dem ersten Blick recht gut aus, aber von dem Essen war viel Gebäck und viel Süßes. Dazu kam der Umstand, dass alles sehr sehr langsam angerichtet und aufgefüllt wurde. Geschmeckt hat es aber dennoch und satt sind wir auch geworden.

Die Lage ist für das Hotel der größte Vorteil. Noch, denn das Nachbargebäude baut gerade eine neue Dachterrasse und wenn die fertig gestellt ist, dann war es das mit der freien Sicht. Ansonsten gibt es nichts besonderes im Hotel. Ein Stadthotel das von seiner perfekten Lage profitiert. Gerade abends hat man eine tolle Aussicht auf die Licht und Musikshow am Registan.
Siyob-Basar





Der Basar in Samarkand ist Pflichtbesuch. Hier kann man das richtige Leben erleben und sehen, wie die Waren angeboten werden. Es gibt alles, was man für den Alltag benötigt. Kleidung, Spielzeug, Baumaterialien, Gemüse und Obst, Fleisch und Kunsthandwerk.
Hier haben wir auch wieder zugeschlagen und einen usbekischen Teller sowie noch ein Brot eingekauft. Es lohnt sich einfach die Waren auf dem Basar anzusehen, ein wenig zu Handeln und zu feilschen.
Happy Bird — Designer Clothing & Textile


Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind – Eigentlich wollte ich das Atelier nicht in den Beitrag packen, aber wir fanden das so interessant und schön gestaltet, dass es zumindest kurz erwähnt wird. Hier trifft Tradition auf Moderne. Kunst und modernes Handwerk kann man hier erleben und kaufen. Dazu kommt der schöne Stil des Atriums, was ein wenig Kontrast in die sonstige Architektur der Stadt bringt.
Ein Abstecher ist zu empfehlen, vor allem weil es auf der Straße zwischen Registan und der Moschee und Basar liegt.

Und dann hieß es schon Abschied nehmen von der schönen Stadt Samarkand. Wir fuhren nun mit dem Schnellzug zurück in die Hauptstadt Tashkent. Mit Yadnex ging es vom Hotel zum Bahnhof und dann fuhr der Schnellzug pünktlich in den Bahnhof ein. Ein Stopp von 5min reicht vollkommen, um sein Abteil zu finden und die Tickets vorzuzeigen. Dann hieß es 2.5 Stunden Rückfahrt nach Tashkent.
Tag 5 – Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind





Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind – Am Vortag haben wir das AVANT Wellness&SPA Hotel in Tashkent bezogen. Das Hotel haben wir gewählt, da es zum Flughafen keine 10min Fahrzeit sind.
Das Hotel hatte ein geräumiges Familienzimmer mit einem großen Kingsize Bett. Es war sehr sauber und gut ausgestattet. Das Frühstücksbüffet war in einen lokalen Bereich und einen kontinentalen Bereich räumlich geteilt. Das Essen war sehr lecker und reichhaltig.
Im Hotel selber gibt es im Keller einen großen Pool und einen kleineren Pool. Klingt alles schon mal sehr gut. Jetzt kommen wir aber zu den für uns nicht gewohnten Umständen. Das Hotel verbietet Alkohol auf dem gesamten Gelände der Anlage. Soweit okay, wenn man das vorher wusste. Bei der Buchung erscheint dieser Hinweis nämlich nicht und ich wüsste soetwas schon gerne. Natürlich kann ich darauf locker verzichten, aber das möchte ich doch gerne selber entscheiden und mir nicht vorschreiben lassen. Ebenso die Poolzeiten. Auch hier gibt es bei der Buchung keine Hinweise. Denn der Pool ist in Badezeiten für Männer und Frauen getrennt. Lediglich von 07:00 – 10:00 ist Familienzeit und da dürfen alle zusammen in den Pool. Es wird sonst strikt drauf geachtet.
Wir können das Hotel was Service, Frühstück und Zimmer anbelangt sehr empfehlen. Buchen würden wir es aber aus den o.g. Gründen nicht mehr. Da gibt es einfach bessere Alternativen, die weniger streng islamisch ausgelegt.
Eisenbahnmuseum am Bahnhof Tashkent




Bevor wir den Weiterflug nach Astana mit Uzbekistan Airways antreten sollten haben wir noch ein wenig Zeit im örtlichen Eisenbahnmuseum verbracht. Hier stehen ganz viele Züge aus der Zeit der Sowjetunion. Ob nun Dampfloks oder alte Dieselloks. Es gibt viel zu gucken, teilweise kann man die Züge besteigen und alle Hebel bewegen, die es im Lokführerstand gibt.
Für unseren TinyViking war das richtig cool. Der Eintritt betrug sich 7.25€ (100.000sum) und der Kleine war frei.
Während unseres Besuches war noch alles in Sanierung und Reparatur. Da wir nicht in der Hauptreisezeit für Touristen in Tashkent waren, wurde hier viel gemacht und einiges war nicht verfügbar, wie z.B. die Tour mit dem Zug. Auch wenn es nur hoch und runter fahren gewesen wäre.
Für Eisenbahnfans und Familien mit kleinen Kindern ist es ein Besuch wert und wir haben so die Zeit bis zum Transport zum Flughafen sinnvoll genutzt.
Und dann war unser Abenteuer Usbekistan nach 5 Tagen schon vorbei. Unseren Weiterflug nach Astana mit Uzbekistan Airways und der Business Class von Tashkent nach Astana gibt es dann im nächsten Artikel.
Was uns in Usbekistan überrascht hat

Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind – Ob nun in Tashkent oder in Samarkand, die meisten Menschen sprechen hier englisch. Die älteren sprechen dazu noch russisch, wobei dies bei der jüngeren Generation fast verschwunden ist und man mit ihnen mit englisch sehr gut klar kommt.
Dazu hatten wir nicht damit gerechnet wie traditionell islamisch Usbekistan ist. Religion und Staat sind zwar offiziell getrennt, im Leben der Menschen aber nicht. Die Religion bestimmt das Leben und das haben wir auch so erlebt. Die Trennung von Männern und Frauen gibt es in den touristischen Gebäuden, wie dem Registan, aber nicht. Kopftuch und Vollverschleierung sind hier noch häufiger vertreten als z.B. in der Türkei.
Usbekistan ist überall sehr günstig. Richtig günstig, wenn man das so sagen kann. In einem guten Restaurant kann man zu dritt mit 30-40€ inkl. Getränke und Vorspeise rechnen. Auf dem Markt gibt es ein Essen für 2€. Bei den Waren bekommt man zuerst den Touristenpreis genannt und muss sich dann runter handeln. Das Trikot mit Hose der usbekischen Fußballnationalmannschaft hat mich ganze 15€ (220.000sum) gekostet, die Kühlschrankmagnete gab es für ca. 1€.
Und wer Angst um seine Verbindung nach Hause hat, braucht keine Sorgen haben. Die Netzabdeckung ist hier sehr gut. Lediglich auf der Zugstrecke hatten wir mal kurze Abschnitte ohne Netz. In beiden Städten hatten wir durchgehend LTE – 5G und in den Hotels, Bars und Restaurants gibt es immer Wifi.
Reichen 5 Tage für Usbekistan? Ein Fazit

Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind – Ja, für einen ersten Eindruck von Tashkent und Samarkand – aber zu kurz für Bukhara, Chiwa oder eine richtige Rundreise.
Wir mussten natürlich anders planen, da wir mit unserem TinyViking unterwegs waren. Das ist der sog. Spagat zwischen entspannten kinngerechten Reisen und alle Sehenswürdigkeiten erleben. Man wird nicht alles schaffen und muss Abstriche machen.
Ist man als Paar oder alleine unterwegs, wird man in 5 Tagen auf mehr erleben können, als wir es geschafft haben.
Als Fazit bleibt uns zu sagen, dass sich auch 5 Tage Usbekistan lohnen. Ist man auf einer größeren Reise, bekommt man so einen guten Einblick in das Land. Möchte man nur Usbekistan sehen und plant es als Einzelurlaub, dann würde ich mehr Tage einplanen, alleine um die Seidenstraße von Bukhara nach Samarkand intensiver zu erleben oder auch einen Tagesausflug in die wohl sehr bemerkenswerte Natur, die wir nur aus dem Zugfenster genießen konnten.
FAQ – Tag 5 – Usbekistan: 5 Tage zwischen Tashkent, Samarkand und Seidenstraße mit Kind
Reichen 5 Tage für eine Reise nach Usbekistan?
Für einen ersten Eindruck von Tashkent und Samarkand reichen fünf Tage durchaus aus. Wer zusätzlich Bukhara, Chiwa oder weitere Regionen entlang der Seidenstraße besuchen möchte, sollte allerdings deutlich mehr Zeit einplanen. Für uns waren die fünf Tage ein guter Zwischenstopp auf einer längeren Reise.
Kann man Usbekistan gut mit einem Kleinkind bereisen?
Ja, wir haben Usbekistan mit unserem zweijährigen Sohn bereist und insgesamt gute Erfahrungen gemacht. Wichtig ist allerdings, das Programm etwas entspannter zu planen und nicht zu viele Sehenswürdigkeiten an einem Tag unterzubringen. Gerade im Sommer sollte man außerdem ausreichend Pausen und Zeit zur Abkühlung einplanen. Der Sommer ist grundsätzlich eher weniger für eine Reise geeignet, da die Temperaturen deutlich über 40 Grad klettern können.
Wie kommt man am besten von Tashkent nach Samarkand?
Die angenehmste Möglichkeit ist unserer Meinung nach der Afrosiyob-Schnellzug. Die Fahrt zwischen Tashkent und Samarkand dauert ungefähr 2 Stunden und 20 Minuten. Wir waren in der Business Class unterwegs und empfanden die Fahrt als sehr entspannt. Die Tickets sollte man möglichst früh buchen, da insbesondere die Business Class schnell ausgebucht sein kann.
Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Samarkand nicht verpassen?
Das absolute Highlight ist für uns der Registan mit seinen drei Medresen. Ebenfalls sehenswert sind die Bibi-Khanum-Moschee und der direkt gegenüberliegende Siyob-Basar. Diese Sehenswürdigkeiten liegen relativ nah beieinander und lassen sich daher sehr gut miteinander verbinden.
Wie bewegt man sich in Tashkent und Samarkand am besten fort?
Für alle Strecken haben wir Yandex Go genutzt. Die App funktioniert ähnlich wie Uber, der Fahrpreis steht bereits vor der Fahrt fest und die Fahrten sind für deutsche Verhältnisse sehr günstig. In Tashkent lohnt sich außerdem die Metro, die nicht nur praktisch ist, sondern teilweise auch sehr schön gestaltete Stationen besitzt.
Ist Usbekistan ein günstiges Reiseland?
Nach unseren Erfahrungen ist Usbekistan sehr günstig. Taxifahrten kosten häufig nur wenige Euro, auf Märkten kann man bereits für ungefähr 2 Euro essen und auch Restaurantbesuche sind vergleichsweise preiswert. In einem guten Restaurant haben wir für drei Personen inklusive Getränken etwa 30 bis 40 Euro bezahlt.
Kommt man in Usbekistan mit Englisch zurecht?
In Tashkent und Samarkand kamen wir mit Englisch überraschend gut zurecht. Besonders viele jüngere Menschen sprechen Englisch, während bei älteren Menschen häufig auch Russisch verbreitet ist. Auch bei Hotels, Restaurants und touristischen Sehenswürdigkeiten hatten wir kaum Verständigungsprobleme.
Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI erstellt, gegliedert oder optimiert. Dazu wurde das Titelbild mit ChatGPT nach unseren Eingaben und Vorlagen erstellt. Der Inhalt ist 100% authentisch hometravelz
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