8 Stunden La Digue – Tagesausflug von Praslin – Anse Source d’Argent

8 Stunden La Digue – Tagesausflug von Praslin – Anse Source d’Argent

Nicht jeder hat die Chance lange auf den Seychellen zu bleiben und alle Inseln in ihrer Pracht zu genießen. Trotzdem besteht auch die Möglichkeit La Digue für einen Tagesausflug zu besuchen. Das können wir auch wirklich nur allen empfehlen, die nicht auf La Digue übernachten. Für viele ist vor allem ein Besuch am Anse Source d’Argent Pflicht. Wir sind sehr gespannt, was uns auf der Tour “8 Stunden La Digue” erwarten wird.

Gebucht haben wir diesen Ausflug über Sevillas.com und dieser Ausflug wurde von Creole Tour durchgeführt. Wenn ihr vor Ort bucht, so sagte uns die Besitzerin der Villa Anse La Blague, würde mann locker nur die Hälfte zahlen. Buchen können die das nämlich auch für ihre Gäste direkt bei Creole Tour.

Überfahrt von Praslin nach La Digue

Wir wurden vom Hotel abgeholt und direkt zum Fährterminal auf Praslin gebracht. Dort erhielten wir unsere Tickets für die Hin- und Rückfahrt.

Was dann leider etwas unorganisiert war, war die Tatsache das es zwei Schlangen gab. Die eine für die Fähre nach Victoria und die andere für La Digue. Nur gab es keine Beschreibung oder Schilder, die einem zeigen, welche Schlange für welche Fähre ist.

Also kurz Nachfragen und dann die Fähre genommen, die keine Schlange hatte. Die Fähre nach La Digue konnte man direkt betreten.

Nach guten 15 Minuten Fahrt erreichten wir dann die Insel La Digue.

La Digue mit dem Fahrrad

Auf La Digue erhielten wir gem. unserem Tourpaket zwei Leihfahrräder. Die sind hier für LA Digue sehr wichtig. Es gibt nämlich kaum Autos. Nur Taxi, kleinere Lieferwagen und Elektroautos sind hier zugelassen.

Und um alles zu Fuß abzulaufen, wäre es zu heiß und vor allem viel zu weit. Der erste Weg führte uns in den Nationalpark. Wir wollten ja zu einem der berühmtesten Strände der Welt fahren.

 

L´Union Estate Park La Digue

Der Nationalpark auf La Digue beherbergt Landschildkröten. Das war für uns natürlich ein Grund vorbei zu schauen. Und natürlich weil er bei uns im Tourpaket enthalten ist. Ansonsten kostet der Eintritt 100 SCR – ca. 6.25€.
Das schöne daran ist, man kann sie auch füttern. Und das ohne noch einmal Geld dafür auszugeben. Die drei hier vorne haben sich auch richtig darüber gefreut.

Um an den meist fotografiertesten Strand zu kommen, könnte man auch am Strand entlang und bei Ebbe durch das flache Wasser waten. Aber das wäre mir zu doof. Viel Geld für diesen Urlaub zu zahlen, aber dann an 6€ sparen wollen, die in die Erhaltung des Parks gehen.

Im Park kann man wirklich viel entdecken. Naturliebhaber werden hier definitiv viel erleben können.

Wir hielten nur kurz an der kleinen Vanilleplantage an, machten ein Bild des riesigen Granitfelsen und fuhren dann weiter zum Anse Source d’Argent

Anse Source d’Argent – La Digue

Da waren wir nun. Am Eingang zum Anse Source d’Argent.

Dort sollte man eigentlich nur noch zu Fuß hin. Das hindert aber manche nicht daran, bis direkt zum Strand zu fahren. Die Leute sind teilweise echt ignorant und unglaublich.

Egal, nicht aufregen. Wir gingen also zum Strand und waren schon durch den Weg dorthin etwas beeindruckt. Eine tolle Kulisse hat die Natur da geformt.

Am Strand selber ist nicht sehr viel Platz zum Sonnenbaden. Der Strandbereich ist relativ klein und schmal. Dafür ist das Panorama einfach toll.

 

Wir packten uns die Kamera und liefen durch das Wasser den Strand entlang. Durch die Korallen und Seegrashügel im Wasser war dies aber weniger einfach als gedacht.

Glück hatten wir an diesem Morgen, da noch nicht zu viele Touristen den Strand erreichten. So konnten wir tolle Fotos von einem fast leeren Strand machen. Und der ist größer, bzw. länger als gedacht. Wer etwas weiter geht, als die meisten Touristen, der ist auch hier fast alleine und kann die Ruhe genießen.

Die Fotokamera über die Schulter geworfen, Basecap auf dem Kopf und Sonnencreme Lsf 50 auf der Haut und auf geht es, um den Strand zu erkunden und fotografieren.

Und da kam mir auch das erste Motiv richtig bekannt vor. Es aber selber zu machen, ist dann doch irgendwie besser.

Anse Source d’Argent – Der Strand der Fotografen

Dieser Strand ist ein einfach tolles Fotomotiv. Aus allen möglichen Winkel wirkt dieser Strand immer wieder neu und anders.

Gerade hier bieten die Granitfelsen ein so unglaubliches Fotopanorama, wie selten ein ein Fels am Strand. Ich habe bewusst die Fotos gemacht, auch inkl. Menschen. Es ist hier nämlich kaum Möglich alleine Fotos zu machen. Außer man ist direkt Morgens oder spät Abends unterwegs. DAs war uns aber nicht möglich.

Anse Source d’Argent von oben

Aber auch von Oben wirkt dieser Strand ganz anders. Gerade durch das vorgelagerte Riff.

 

 

Von oben erkennt man erst, wie das Riff mit den Korallen gelegen ist. Dadurch sind große Wellen an diesem Strand zu unserer Jahreszeit (Feb/März) kein Problem. Es ist die perfekte Schhnorcheljahreszeit.

 

Dann wurde es uns wirklich zu voll an diesem Strand. Also machten wir uns auf dem Weg in den Norden von La Digue. Da sollte noch ein weiterer Strand auf uns warten.

Aber zu erst, ein Eis.

 

Der Grand Anse

Nun wollten wir weiter zum Grand Anse im Osten von Praslin. Wir suchten uns natürlich die am einfachsten zu erreichenden Strände aus. Bei 8 Stunden von Abfahrt bis Ankunft in Praslin kann man leider nicht alles erkunden und muss abstriche machen.

Direkt als Nachbarbucht ist die Petite Anse, die durch einen Wanderweg sicherlich auch gut zu erreichen ist, wir verblieben aber hier. Es war ersten einfach zu heiß und zweitens wollten wir ja auch ein wenig hier die Zeit genießen und nicht nur rumhetzen.

 

Der Weg zum Grand Anse

Um zum Grand Anse zu kommen, muss man mit dem Rad quer über die Insel. Eigentlich kann man sich auch nicht verfahren, da es nicht viele Straßen gibt und die Hauptstrände auch ausgeschildert sind. Wir sind dennoch einmal falsch abgebogen. Die Müllabfuhr hat uns verwirrt.

Die Hügel hier auf der Insel können einem bei diesem Wetter alles abverlangen. Aber es lohnt sich.

Man muss nur sein Rad abstellen, an dem Strandlokal vorbei und schon ist man am Strand.

Das einzige was es am Grand Anse nicht im Überfluss gibt, ist Schatten. Und der ist wichtig. Wir fanden aber an den Granitfelsen einen kleinen Bereich mit Schatten und genossen das herrliche Wasser. Hier muss man aber aufpassen. Es gibt kein vorgelagertes Riff und die Strömung kann sehr gefährlich werden. Je nach Jahreszeit kann das Schwimmen auch verboten sein.

Der Strand bietet an beiden Enden eine tolle Fotokulisse durch die Felsen. Es wirkt irgendwie, als hätte damals jemand die Steine hier extra so hingelegt.

Einfach toll diese Natur. Es wirkt bizarr und schön gleichzeitig. Aber nicht nur die Felsen sin toll, auch das Meer ist einfach herrlich und angenehm temperiert. In der Mitte vom Strand Grand Anse können die Wellen schon einmal etwas größer und stärker sein, am Rand bei den Felsen kommen meist wirklich nur kleine Wellen an und die Strömung ist auch nicht stark.

 

Rückfahrt zum Hafen – inkl. Fruchtsaft

Dann war aber leider die Zeit angebrochen und wir mussten uns auf den Rückweg machen. Die Fähre fährt nunmal pünktlich und zur Not auch ohne uns.

Also ab wieder auf das Fahrrad und zurück zum Hafen.

Aber vorher noch an einem der Fruchtsaftstände gehalten.

 

Das sollte man auf jeden Fall machen. Die Säfte sind sehr lecker und vor allem frisch.

Und dann ging es endgültig zum Hafen. Vorbei an Bananenpalmen. Ich könnte die immer glatt mitnehmen.

Und nach eine guten halben Stunde waren wir wieder in Hafen nähe. Zeit hatten wir noch ein bisschen.

 

Und was macht man, wenn man im Urlaub noch etwas Zeit hat? Richtig, der Frau bei Shoppen zu gucken und die Tüten halten. Nein, so schlimm war es nicht, aber ein paar Sachen haben wir doch mitgenommen.

 

Dann fuhr unsere Fähre wieder pünktlich um 17 Uhr zurück nach Praslin. Ein toller Tag mit vielen Eindrucken und vor allem zwei tollen Stränden. Der eine zum fotografiert werden und der andere zum Baden und entspannen.

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