Seychellen – Tipps und hilfreiches für den Urlaub

Seychellen – Tipps

Hier werden wir euch ein paar Tipps und Hilfreiches für den Urlaub auf den Seychellen geben. Es ist ja meist so, dass man erst vor Ort richtig lernt, wie man mit den Gegebenheiten umgeht oder was es heißt, sich im Ausland ein Taxi zu bestellen. Unsere hometravelz Seychellen – Tipps.

 

Mobile Daten und eine inländische Sim Karte fürs Smartphone

Für viele geht es zwar in den Urlaub, doch aufs Handy wollen die wenigsten verzichten. Da aber für uns die meisten Tarife der heimischen Anbieter horrende Preise für die mobilen Daten oder die Telefonie nach Hause verlangen, gibt es sehr gute Alternativen.

Wer am Flughafen ankommt, der hat die Wahl zwischen 2 Anbietern vor Ort. Einmal C&W Seychelles und Airtel. Für welchen ihr euch entscheidet, bleibt natürlich eure Wahl. Wir haben uns damals für C&W entschieden. Die Datentarife kann man sich aussuchen. Von 100mb – 50GB ist alles möglich.

Die Sim Karten sind auch für alle Größen geeignet. Nano, Micro oder Normal. Die Karten sind Kombi Sim Karten.

 

Taxifahren – Hoteltransfer

Für die meisten Urlauber werden die Transfers von den Reiseanbietern gebucht und organisiert. Wir hatten alles selber gemacht und uns daher auch mit den verschiedenen Hotels in Verbindung gesetzt.

Die Hotels organisieren alle Transfers von und zum Flughafen für die Gäste. Man muss diesen Transfer natürlich bezahlen. Und den lassen sich die Taxis (nichts anderes sind die Transferdienstleister) sehr gut bezahlen. Das wichtigste ist aber, man hat direkt einen Fixpreis.

Was wir festgestellt haben ist, dass einem ein €-Preis und ein Seychellois-Rupien-Preis angezeigt wird. Und der €-Preis ist immer deutlich höher.

Als Beispiel sollten wir für den Transfer vom Flughafen zum Bliss Hotel (ca. 30min Fahrt) 600 SCR oder 50€ zahlen.

Wenn man das umrechnet, wird einem klar, dass es 35€ (in SCR) zu 50€ angeboten wurde. Also bezahlt die Transfers in Rupien.

 

Mietwagen und das Fahren auf der Insel

Ein Mietwagen lohnt sich definitiv auf den Inseln. Entweder bucht man im Vorfeld einen Mietwagen über die diversen Onlineportale oder man setzt sich vorher mit den Hotels in Verbindung. Die können nämlich auch sehr oft einen Mietwagen organisieren.

Auf Praslin hatten wir eigentlich keinen Mietwagen, entschieden uns aber vor Ort das Angebot unserer Hotelgastgeberin wahrzunehmen und uns einen Mietwagen kommen lassen.

Das war unkompliziert, pünktlich und auch ein Auto, was in einem guten Zustand war. Eine ordentliche Übergabe wurde auch gemacht und die Altschäden aufgenommen.

 

Für Mahé und unsere letzten drei Tage hatten wir einen Mietwagen über Sixt gebucht. Den konnten wir am Flughafen am Sixtschalter unkompliziert abholen. Das ganze dauert nicht lange mit der Übergabe und die Altschäden wurden auch auf dem Bogen eingetragen.

Leider wird beim Tank nicht darauf geachtet, dass man ihn Voll zu Voll erhält. So ist man meist derjenige, der an der Tankstelle draufzahlt und dem Unternehmen Geld bzw. Benzin schenkt.

Wir hatten bei beiden Fahrzeugen den Tank zu 1/4 Voll. Wenn man dann über die Insel fährt und den Tank etwas füllt, kommt man nie bei Abgabe auf einen 1/4 Tank. Entweder ist er zu leer, dann lassen sich die Anbieter den Rest bezahlen, oder ihr habt einfach zu viel getankt und die Anbieter freuen sich und ihr habt Geld verschenkt.

Die Abgabe war auch bei beiden Auto unkompliziert. Kurz wurde über das Auto geschaut und dann war der Wagen übergeben.

 

Fahren auf der Insel

Wichtig, hier herrscht Linksverkehr. Aber man gewöhnt sich sehr schnell daran.
Woran man sich einfach nicht gewöhnen kann sind die Straßenverhältnisse.

An den Rändern sind meist Regenwasserrinnen, die bis zu 50cm tiefer liegen als die Fahrbahn. Einmal abgekommen und euer Unterboden liegt auf der Straße. Aber das geht ja noch.

Oftmals hat man an den Fahrbahnrändern keine Leitplanken an wirklich gefährlichen Stellen und es kann schon bis zu 2-3 Meter entweder einen Hang hinunter gehen oder einfach direkt ins Meer.

Meist gilt hier eine Geschwindigkeit von 40 – 60 km/h. Das haben wir auch eingehalten, da jede Kurve immer etwas neues hervorbrachte.

Ah, eins hab ich noch fast vergessen. So nett die Einwohner auf den Inseln sind, so aggressiv und unfreundlich fahren sie Auto. Da gibt es keinen Touristenbonus. Es wird gerast, gedrängelt und gegen alle Vorschriften verstoßen, die es so gibt.
Unser negativ Highlight war als wir auf dem Weg zum Flughafen waren. Der Feierabendverkehr nahm zu und die Leute wollten raus aus der Stadt ab aufs Land. Nur bei einer normalen Landstraße, die sehr kurvenreich ist, muss man sich halt gedulden und in der Schlange bleiben. Das hielt einen Fahrer nicht davon ab, einfach zu überholen. Und das vor einer Kurve, die wir gerade befuhren. Und da wäre er fast gewesen, ein Unfall. Aber wir konnten rechtzeitig bremsen und der leicht beschränkt fahrende Einwohner konnte noch auf seine Fahrbahn einscheren.

Also erwartet einfach alles mögliche. LKW und Busse rasen auch die engsten, steilsten Straßen und Kurven entlang ohne Rücksicht auf den Verkehr.

 

Badeschuhe für die Strände

Die meisten Strände auf den Seychellen sind traumhaft schön. Das Meer ist herrlich, die Strände weiß und mit einem tollen feinen Sand.

Aber durch die vorgelagerten Riffe und Korallen wird natürlich auch viel an den Strand angespült. Neben Seegras und alten abgestorbenen Korallen auch mal Holz, Palmen usw. Das ist alles normal und zeugt euch von einer sehr intakten Unterwasserwelt. Für die meisten Füße kann das aber auch sehr unangenehm sein. Korallen können schon einmal wehtun.

Ich selber habe mir auf Praslin an der Anse La Blague eine Koralle in den Fuß gerammt. Und das nur beim Spazierengehen.

Wer also etwas empfindlich ist, der sollte einfach welche einpacken. Ob man sie nun braucht oder nicht, liegt an den verschiedenen Stränden.

Der Anse Lazio, Praslin, und Grand Anse, La Digue, brauchen keine Schuhe. Da diese beiden Strände kein Riff haben. Natürlich kann es vorkommen, dass dort mal was am Strand liegt, aber nicht in dem Ausmaß der anderen Strände.

 

Sonnen- und Mückenschutz

Ein großes Thema ist der Sonnenschutz für die Inseln. Wir hatten von LSF 50, 30 und auch Öl 6 dabei. Aber hier am Äquator habe ich die 50er dauerhaft aufgetragen und selbst Melina, die sonst mit 20er am Anfang und dann auf Öl umsteigt, hatte dauerhaft die 30er Sonnencreme aufgetragen.

Gerade auch bei leicht bewölkten oder bewölkten Himmel muss man sich eincremen und sollte es nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Sonne ist hier so stark, dass sie auch durch Wolkenschichten einen guten Sonnenbrand verursachen kann.

Auch einen Mückenschutz solltet ihr besorgen. Aber lieber vor Ort kaufen und nicht von zu Haus mitnehmen. Die von daheim helfen leider überhaupt nicht. Wer anfällig für Mückenstiche ist hat sonst weniger Spaß am Abend. Gerade da die meisten Hotels auch direkt am Dschungel liegen, sind die Mücken nunmal überall vorhanden. Apotheken oder Pharmacy, wie sie dort heißen, gibt es in Victoria und auf Eden Island. Aber auch die meisten Minimarts oder Supermärkte führen dies im Sortiment.

 

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Comments

  1. Das sind ja super Infos! Danke dafür sollten wir mal auf die Seychellen wollen wissen wir jetzt wo wir die Praxistipps finde.

    Lg aus Norwegen
    Ina

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