Nordlichter in Longyearbyen – Spitzbergen

Eigentlich sollten wir schon längst auf dem Weg in Richtung Heimat sein. Aber unser Flug ist gestrichen worden und daher hatten wir eine Nacht länger auf Spitzbergen. So haben wir versucht auf eigene Faust Nordlichter in Longyearbyen – Spitzbergen zu sehen.
Die Vorraussetzungen dafür waren eigentlich ganz gut, da wir einen klaren Himmel haben und es hier 24 Stunden lang dunkel ist. 

Nordlichter in Longyearbyen – Spitzbergen – Die erste Sichtung

Wir sind etwas außerhalb von Longyearbyen unterwegs gewesen. Natürlich nur im erlaubten Rahmen, da man hier die Stadt nicht ohne Guide und/oder Waffe verlassen sollte. Die Gefahr auf Eisbären zu treffen ist hier allgegenwärtig.

Mit Kopflampe ist es sicherer

So gingen wir nur ein wenig in Richtung Osten den Berg hinauf, wo auch noch die Siedlung vorhanden war. Kurz nach Verlassen der letzten Lichtquellen stellten wir unsere Kamera auf und machten die ersten Fotos.

Und nach der zweiten Aufnahme konnten wir die ersten Nordlichter aufnehmen. Sichtbar mit dem Auge waren sie am Himmel knapp über dem Bergkamm zu erspähen.

Das ganze dauerte leider nicht lange und wir sind zurück zum Hotel gegangen. Insgesamt waren wir gute 1 1/2 Stunden draußen, inkl. Spaziergang und Standortwechsel.

Übrigens ist es sehr komisch im dunkeln außerhalb der Stadt zu stehen. Auch wenn man am Rande der Stadt steht und die Huskies des nahegelegnen Touranbieters heulen, hat man ein mulmiges Gefühl. Die Warnungen vor Eisbären gibt es ja nicht umsonst.

Da wir noch nichts gegessen hatten, zogen wir uns erst einmal um und gingen in ein Restaurant.

Aber noch kurz ein Foto von Longyearbyen und ein Nordlichtsuchfoto, dann ging es zum Hotel zurück.

Nordlichter in Longyearbyen – Spitzbergen – Die Aktivität steigt

Nach dem Essen haben wir uns noch in die Lobby des Hotels gesetzt und etwas getrunken.

Ein Spitzbergen Brewery IPA

Durch den Monitor in der Lobby konnten wir sehen, dass die Aktivität hier auf Spitzbergen extrem ansteigen und vom Observatorium gute Nordlichter eingefangen worden sind. Dies befindet sich ca. 11km außerhalb von Longyearbyen.

Wir machten uns also auf ins Zimmer und zogen uns an für die Suche nach den Nordlichtern.

Etwas außerhalb der Lichtquellen, keine 500m vom Hotel entfernt, hatten wir einen guten Platz gefunden und stellten die Kamera am Hang des Bergkammes auf.

Die erste Sichtung war auch direkt bei Ankunft. Wir haben jetzt schon schöne Nordlichter in Longyearbyen – Spitzbergen gesehen und auf der Kamera aufnehmen können.

Nordlichter in Longyearbyen – Spitzbergen – eine kurze Pause der Nordlichter

Leider verschwanden die Nordlichter dann für eine ganze Weile und wir machten uns kurz auf den weg zurück zum Hotel.

Nach ein paar Momenten waren wir zurück an dem Ort, an dem wir die zweite Sichtung hatten.

Die Lichter waren auch jetzt zu erkennen, aber relativ schwach. Gerade durch das Licht der Stadt war nur bedingt etwas zu erkennen.

Nordlichter in Longyearbyen – Spitzbergen – Ein Feuerwerk über Longyearbyen

Mit etwas Geduld und guten Outdoorsachen konnte man die Kälte gut ertragen und das Nordlicht kam auch wieder zurück.

Es gab eine schöne Sichtung am Horizont.

Erst sehr zaghaft. Dann aber wurde es immer stärker und es tanzte direkt vor den Augen über der Stadt.

Das Nordlichtfeuerwerk

Die wunderbaren Nordlichter nahmen ihren Lauf. Man konnte nun das grün, weiß, lila und rot sogar gut erkennen. Interessant war hier in Spitzbergen, dass man das höhergelegene rote Licht immer sehr gut erkennen konnte.
So hell erschien das Nordlicht am Himmel.

Ich dachte, dass das hier schonrichtig klasse ist und war sehr zufrieden. Mutter Natur hat einmal wieder mehr gezeigt, wie unberechenbar sie ist. Man braucht meist Glück und etwas Durchhaltevermögen.

Über gut 30 Minuten zog sich dieses Schauspiel hin, bis es am Horizont verschwand und nur noch durch die Kamera aufzunehmen war. Da es zu weit südlich gezogen ist und die Lichtquellen der Stadt leider alles aufsogen.

Das waren unsere Nordlichter in Longyearbyen – Spitzbergen. Ein Absolutes Highlight unserer Nordlichterfahrung. Gut, dass wir unseren Gefühl gefolgt sind und noch einmal vor die Hoteltüre gegangen sind sonst hätten wir dieses Spektakel verpasst. Zum Glück haben wir es mit eigenen Augen gesehen.

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