Die Grotten von Lagos

Die Steilküste und die Grotten von Lagos

 

Südlichen von der Stadt Lagos liegt das Farol da Ponta da Piedade. Der Zipfel der Stadt ist geprägt von einer wunderschönen Steilküste und unzähligen Buchten. Die Grotten von Lagos.
Erreichbar ist die Gegend mit dem Auto, einer Bimmelbahn, die in Lagos abfährt und natürlich auch zu Fuß.
Parkplätze gibt es hier ausreichend, wenn man denn nicht zu spät ankommt. Denn ab ca. 11 Uhr füllt sich hier alles mit Touristen, die sich die Grotten und die Steilküste anschauen möchten.

Über den ganzen Bereich ziehen sich die Wege zu den Klippen. Abgesperrt ist hier nichts. Also heißt es auch aufpassen, nicht den falschen Weg zu schnell zu laufen. Man muss hier die Augen offen halten und sollte gerade Kinder nicht durch die Gegend rennen lassen.

Für Besucher wurde extra eine Steintreppe in die Felsen gebaut, so dass man bis auf den Meeresspiegel kommt, um die schönen Felsen, Höhlen und Felsformationen ansehen und fotografieren kann.

Obwohl wir relativ früh vor Ort waren, kamen zahlreiche Busse an und es füllte sich rasch.

Eine tolle Fotokulisse

Was man aber von der Natur geboten bekommt ist wirklich schön. Einen einmaligen Anblick von Felsen und Farben zieren den Blick.

Es ist aber sehr schwer, ein Foto der Felsen zu machen, ohne das man eins der zahlreichen Motorboote oder Kajaks mit auf dem Bild hat.

Folgt man den Treppen nun nach unten, kann man sich die unzähligen Felsen von nahen angucken, ohne eine der zahlreichen Bootstouren zu buchen. Lediglich die besten Fotoplätze muss man teilen. Auf der Treppe gibt es ein reges auf und ab der Touristen und jeder bleibt natürlich an den guten Stellen stehen, um dort sein Erinnerungsfoto zu schießen.

Wer es etwas ruhiger mag, der sollte oben auf dem Plateau umher laufen. Die meisten folgen wirklich nur den Schildern – Grotte Lagos -.
Wie bereits oben erwähnt, sollte der Blick aber nicht nur durch die Kamera erfolgen. Seinen Stand und den Weg zum Rand der Klippen ist teilweise von losen Sand oder Steinen geprägt.

Der Anblick lohnt sich auch abseits und man ist fast alleine. Vor allem sollte man nicht nur die südöstliche Küste wählen, sondern auch mal die westliche. Einfach über die Straße und die kleinen Trampelpfade nehmen.

 

Schöne kleine Buchten

 

Die kleinen Buchten zieren hier das Bild der Steilküste und laden wirklich dazu ein, das man hinunter steigt.

 

Wer aber hinunter steigen möchte, der sollte ein paar Dinge beachten.

  • Zieht euch festes Schuhwerk an
  • keine Strandtasche, nur mit Rucksack
  • der Abstieg ist rutschig und steil

Wir haben den Fehler gemacht und hatten eine Strandtasche dabei. Am Anfang des Abstiegs überhaupt kein Problem.
Kommt man aber der Bucht immer näher, muss man in eine kleine, vom Regen ausgespülte, Spalte steigen.
Hier ist zwar ein Seil in den Boden verankert worden, aber irgendjemand war wohl der Meinung, dass dieser Platz nicht für jeden zugänglich sein sollte und hat das Seil nach 50cm abgeschnitten. So war es für uns nicht möglich, hinabzusteigen. Oder besser gesagt, wir waren zu Vernünftig.

 

Nach dem nicht geglückten Abstieg versuchten wir es noch einmal mit einer kleinen Bucht auf der Ostseite.

 

Die Wege hier schienen etwas einfacher und wir versuchten unser Glück.

Auch hier ist der Weg nicht befestigt. Das Schuhwerk sollte nicht aus Flip Flops bestehen.

Dann haben wir die Bucht erreicht. Leider war es hier auch fast unmöglich hinunter zu steigen. Zumindest war es uns das nicht wert.

Es sieht wirklich fantastisch aus von oben. Aber nach dem wir gesehen haben, dass hier zahlreiche Touristen mit Kajaks und Booten angelandet sind, haben wir uns am Ende für eine andere Bucht entschieden.

Der Abstieg wäre auch hier nicht einfach geworden, wie ihr auf den Bildern sicher erahnen könnt.

Für alle die, die es lieber etwas gemütlicher angehen wollen und eine Treppe oder einen normalen Weg zum Strand bevorzugen, da haben wir HIER eine kleine Auswahl an Stränden für euch.

 

 

 

 

 

 

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