Die Südküste Islands und der Golden Circle – Eine Tour

Die Südküste Islands und der Golden Circle

 

Der vierte Tag sollte für uns eine Rundfahrt durch Island sein. Die Südküste Islands und der Golden Circle.

Auch diese Tour hatte ich bei Volcano Tours über * GetYourGuide gebucht.
Wir wurden gegen 08:00 Uhr vom Hotel abgeholt und mussten noch einen weiteren Teilnehmer von einem anderen Hotel abholen, bevor unsere Tour starten konnte.

 

Die ersten Wasserfälle

Unser erster Programmpunkt führte uns an den Seljalandsfoss.

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Was ein wenig Wasser schon ausmachen kann. Sehr beeindruckend ist es alle mal, vor allem weil hier die Isländer kein Kassenhäuschen aufgebaut haben, um jedes Naturschauspiel abzukassieren.

Es ist alles frei zugänglich, wenn man den über das nötige Schuhwerk und Abenteuerlust verspürt.

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Aber es lohnt sich alle mal. Die Aussicht ist sehr schön und was die Natur zu bieten hat allemal.

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Nach einer Weile fuhren wir weiter, der Tag hat ja gerade erst angefangen.

Unerwarteter Weise hielten wir am Straßenrand an und standen nun vor einem Hinweisschild.

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In weiter Ferne, hinter einem Bauernhof lag der in Europa berühmt gewordene Eyjafjallajökull, der beginnend am 20.03.2010 mit mehreren Eruptionen ausbrach und den kompletten Luftverkehr in Europa lahmlegte.

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Icelandair musste nur für einen Tag seinen Flugbetrieb einstellen und nur die Flüge nach Europa streichen. Alle Flüge nach Nordamerika konnten ohne Probleme weitergeführt werden, da die Aschewolke nur nach Eurpo zog.

 

Der nächste Halt unserer Tour war auch gleich der nächste Wasserfall.

 

Skogafoss

Diesmal der Skogafoss.

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Auch hier beeindruckend, wenn die Wassermassen unten aufschlagen.

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Einige Fotos später fuhren wir die Straße entlang und bogen kurz links ab.
Eben noch das satte grün der Insel gesehen, wenn man das im Winter so sagen kann, und plötzlich standen wir vor einer Schneelandschaft und am Fuße eines Gletschers.

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Gletscher gleich hinter der nächsten Abbiegung links

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Wir gingen also einige Minuten in Richtung des Gletschers, bis uns ein kleines Schild daran hinderte weiter zu gehen.
Ich gehe davon aus, dass es hier den ein oder anderen gab, der versuchte mit Sneackers den Gletscher hinauf zu laufen.

Also mussten wir von hier aus unsere Bilder machen und die Landschaft einsaugen. Es ist schön anzusehen, wie das Blau in teilen des Gletschereises eingeschlossen wurde.

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Wenn ich so darüber nachdenke das wir vor wenigen Minuten noch über flaches Land in Küstennähe gefahren sind und nun vor einem Gletscher stehen, begreife ich gerade wieder, wie schön und unglaublich Island doch ist.

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Mit diesen Eindrucken verließen wir den Gletscher und rauschten in Richtung Meer.
Von einem extrem ins nächste.

Der Black Beach

 

 

Die Fahrt dauerte keine 15min und wir standen auf einem wahnsinnig schön aussehenden Strand.

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Schwarzer Sand, teilweise bedeckt von Schnee. Ein richtig surrealer Anblick der uns da geboten wurde und im Hintergrund toste das Meer mit gut 2-3 Meter hohen Wellen.
Eigentlich hätte man das Bedürfnis sofort ins Meer zu springen, jedoch halten einen die 3 Grad Außentemperatur und 2 Grad Wassertemperatur davon ab. Und die Strömung wäre ein tödliches unterfangen.

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Der Strand war Kilometerlang und Menschenleer. Wir waren wirklich die einzigen, die sich dort aufhielten. Nur die Reifenspuren von anderen Jeeps zeigte, dass hier ab und an Touristen hingefahren werden.
Eine Strandbar würde sich also nicht lohnen.

Noch kurz die urlaubstypischen Bilder geschossen…

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… und dann ging es erstmal zur Mittagspause.

Fast Food auf isländisch

Wir hielten an einer Tankstelle mit Restaurant und machten eine wohlverdiente ausgedehnte Pause.

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So gab es erstmals Fast Food in diesem Urlaub, was sich aber echt sehen lassen konnte, da alles frisch zubereitet wurde.

Für den kleinen Süßigkeitenhunger empfahl unser Guide doch mal eine typisch isländische Schokolade zu essen.

Schoko mit Lakritz. Sehr außergewöhnlich im Geschmack und nicht für jeden.
Meine Lieblingsschoko wird es jedenfalls nicht.

 

Der Strokkur – Vater aller Geysire

Nach dem Essen statteten Geysir Strokkur einen Besuch ab.

Der Strokkur liegt in einem vulkanisch sehr aktiven Gebiet. Überall blubbert es und es stink ein wenig nach Schwefel.

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Er spukt ca. alle 10 Minuten eine Wasserfontäne in den Himmel. Man sollte also den Wind im Auge behalten, sonst wird es kurz Nass.

Es ist sehr interessant zu beobachten, wie die Fontäne entsteht. Vor allem sieht es sehr toll aus.

Bis die Fotos entstanden sind hat es den ein oder anderen Anlauf gegeben. Gut das der Strokkur in so regelmäßigen Abständen das Wasser in die Höhe schießt.

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Besonders kurz bevor das Wasser bricht und die Fontäne in den Himmel steigt ist es wunderbar.

 

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Der Gullfoss

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Nun machten wir uns auf den doch etwas längeren Weg in den Norden zum berühmten Gullfoss.

Dieser Wasserfall ist einfach beeindruckend und wunderbar.

 

Gullfoss besteht aus 2 Wasserfällen, die kurz hintereinander verlaufen.

Ursprünglich wollte man diese unglaubliche Kraft der Natur für die Stromerzeugung nutzen. Glücklicherweise hat man darauf verzichtet und diesen schönen Wasserfall natürlich belassen.

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Ein Abstecher zum ältesten Parlament der Welt – Das Althing

Nun verabschiedeten wir uns vom Gullfoss und machten uns durch den Pingvellir Nationalpark.
Bevor wir diesen jedoch erreichten überraschte uns ein Schneesturm.
Nicht ausgelöst durch schlechtes Wetter sondern durch Wind der über den Berg wehte.

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Schneesturm im Video

 

Nach kurzer Zeit erreichten wir unbeschadet das berühmte Althing.
Das wohl älteste Parlament der Welt. Gegründet ca. 930 n.C.
Hier wurden für die auf Island lebenden Stämme Gesetze veröffentlicht, Hinrichtungen beschlossen usw.
Die Anwesenheit war Pflicht für alle.

Aber nun genug zum Ausflug in die Geschichte. Wer mehr darüber wissen möchte, im Netz gibt es genügend Seiten darüber.

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Aber das wirklich besondere ist, das hier 2 Kontinentalplatten auseinander driften.
Die eurasische und die amerikanische Platte.
Jedes Jahr entfernen sich die beiden Platten um 1 cm.

Die Landschaft des Nationalparks ist sehr beeindruckend und dies ist nur ein kleiner Teil dessen, was man alles sehen kann.

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Nun ging auch dieser Ausflug zu Ende und wir fuhren über den Pingevillr wieder zurück nach Reykjavik zum Hotel.

12 Stunden erscheinen sehr lang für einen Ausflug. Jedoch verging die Zeit wie im Fluge.
Wir haben sehr viel gesehen und haben schöne Eindrücke von Island erhalten. Leider ist dieser Tag zu schnell vorbeigegangen.

 

 

*Bei dem Link von GetYourGuide handelt es sich um einen Partnerlink, d.h. ihr bekommt alle Ausflüge von GYG angeboten und wenn ihr über diesen Link bucht, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch entstehen keine weiteren Kosten.

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Comments

  1. Sonja

    Hallo Sehr schöner Bericht und tolle Bilder. Seid ihr aber sicher, daß das Godafoss ist? Für mich sieht das eher nach dem Gullfoss aus.

    1. Da hast du vollkommen Recht. Mein Fehler und wird direkt berichtigt.

      Danke für den Hinweis.

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